Weihwasser

- erinnert an die Taufe
Ein Weihwasserbecken aus Metall in einer katholischen Kirche.
ⓒ Barbara Wolf-Krause
In jeder katholischen Kirche findest du am Eingang ein kleines Becken mit Weihwasser. Beim Eintritt in die Kirche tauchen Katholiken ihre Finger hinein und bekreuzigen sich dann mit einigen Tropfen. Damit bekennen sie sich zum dreifaltigen Gott: dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist. Die Bekreuzigung bereitet sie auf das Gebet und den Gottesdienst vor. Außerdem erinnert das Weihwasser auch an die Taufe und die Aufnahme in das Christentum.

Weihwasser kann übrigens jeden Ursprung haben. Meistens kommt es aus der Leitung, manchmal aber auch aus einer Quelle oder einem See. Damit aus normalem Wasser Weihwasser wird, muss der Pfarrer es segnen. Oft geschieht das in der Osternacht.
 

Eure Fragen zum Weihwasser

Christentum
Autoren   Barbara Wolf-Krause, jb
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

Kommentare

Wie oft geht ihr in die Kirche? - Ermich

Manchmal. - anonym

Ich gehe oft in die katholische, manchmal auch in die evangelische Kirche, aber nicht jeden Sonntag. - Barbara

Warum gibt es in evangelischen Kirchen keine Weihwasserbecken? - Anne-Sophie

Hallo Anne-Sophie, evangelische Christen segnen kein Wasser, da es in ihren Augen ein Gegenstand ist. Sie segnen nur Lebendiges, also Menschen. Deshalb gibt es in evangelischen Kirchen auch kein Weihwasserbecken. - Barbara

Wird das Weihwasser für immer aufbewahrt? Und bleibt geweihtes Wasser immer Weihwasser? - Anne-Sophie

Hallo Anne-Sophie, geweihtes Wasser bleibt immer Weihwasser, wird aufbewahrt und darf nicht weggeschüttet werden. Das Weihwasser in den Weihwasserbecken am Eingang katholischer Kirchen wird aber verbraucht. Denn die Gläubigen machen damit ein Kreuzzeichen, wenn sie die Kirche betreten. Außerdem verdunstet es natürlich nach und nach. - Barbara

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