Upanishaden

- Lehrtexte über die Befreiung aus dem ewigen Kreislauf der Wiedergeburt
Statue des tanzenden Hindu-Gottes Shiva in einem Flammenrad.
© Christian Nettke
Die Upanishaden gelten als „Ende der Veden“. Das sind nach dem Glauben der Hindus Überlieferungen der Götter.

In den Upanishaden geht es um die Frage, wie sich die Seele aus dem Kreislauf der ewigen Wiedergeburten befreien und wie sie sich mit dem Brahman verbinden kann. Das Brahman ist die Weltseele. Viele Texte der Upanishaden drehen sich deshalb um die Themen Tod, Traum, Tiefschlaf und Wachsein.

Die Upanishaden sind vor mehr als 2800 Jahren entstanden. Der Name heißt soviel wie „sich nahe bei jemandem niedersetzen“. Er beschreibt die Entstehung der Texte:  Damals haben sich viele Hindus zu einem geistigen Lehrer gesetzt. Von diesem Guru erhofften sie sich Heil und Anleitungen für ihre Befreiung aus dem Kreislauf der ewigen Wiedergeburten. Laut Überlieferung sind die Upanishaden aus diesen Sitzungen entstanden.

Eure Fragen zu den Upanishaden

Hinduismus
Autoren  Christian Nettke, Valerie Schmidt, Anika Steinke, Sarah Reinemann, bwk, jb

Quellen 
 
Bildnachweise 

Kommentare

Was ist der Unterschied zwischen Upanishaden und Islam? - Mojgan

Hallo Mojgan, die Upanishaden sind Schriften der Hindus. Sie beschreiben, wie sich die Seele aus dem ewigen Kreislauf der Wiedergeburt befreien kann. Der Islam ist die Religion der Muslime. Sie glauben an den Koran, die Botschaft von Allah. - Jane

Neuen Kommentar schreiben

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
To prevent automated spam submissions leave this field empty.