Tod in der Bahai-Religion

- die Seele entwickelt sich in einer anderen Welt weiter
Blühende und geschlossene Seerosen auf einem See.
© Barbara Wolf-Krause
Bahai glauben, dass nur der Körper eines Menschen stirbt. Die Seele wird anschließend in einer anderen unvorstellbaren Welt wiedergeboren. Dort entwickelt sie sich immer weiter. Sie stirbt nie.

Der Tod eines Menschen ist für die Bahai also nicht nur das Ende des Erdenlebens. Er ist gleichzeitig auch die Geburt der Seele in eine andere Welt, von der die Menschen nur wenig wissen und die sich vom Erdenleben sehr unterscheidet. Dafür haben Bahai einen Vergleich: Die Welt nach dem Tod ist von unserer Welt so verschieden "wie diese Welt von der des Kindes, das noch im Mutterleib ist." So steht es in der Ährenlese des Baha'u'llah in Vers 81:2.

Das Leben auf der Erde ist für Bahai also nur ein Puzzelteil im ewigen Leben der Seele. Im Mutterleib geht es vor allem um die Entwicklung der Hände, Beine, Augen, Ohren und des gesamten Körpers, den wir Menschen in unserem Leben auf der Erde brauchen. Sinn des menschlichen Lebens auf der Erde ist es nach dem Glauben der Bahai, körperlich, geistig und seelisch zu „wachsen“. Das erlernte Wissen und Verständnis, Aufrichtigkeit, Nächstenliebe und andere fürsorgliche Eigenschaften helfen der Seele, sich nach dem Tod weiter zu entwickeln.

Eure Fragen zum Tod in der Bahai-Religion


Warum gibt es den Tod?

Bahai
Autoren  Karen Reitz-Koncebovski, jb
 
Bildnachweise 

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