Taufspruch

- viele Täuflinge erhalten einen eigenen Bibelvers
Ein mit Blumen geschmücktes Taufbecken in der Boldixumer Kirche auf der Insel Föhr.
© Susanne Boltes
Zur Taufe erhalten alle evangelischen und viele katholische Christen auch einen eigenen Taufspruch. Das ist ein Vers aus der Bibel. Er soll ein wichtiges Anliegen des Täuflings beschreiben. Meist suchen ihn die Eltern aus, weil sie den Täufling am besten kennen. Viele lassen sich dabei auch vom Pfarrer oder von der Pastorin beraten.Dieser Bibelvers ist zum Beispiel ein beliebter Taufspruch:
  • „Wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen.“
Das bedeutet: Wer anderen gerne hilft, der wird auch etwas zurückbekommen. Der Vers steht in der Bibel im 2. Brief an die Korinther, Absatz 9, Vers 6 (2 Kor 9,6)

Achtung: Der Taufspruch ist nicht zu verwechseln mit der Taufformel. Sie lautet immer:
  • „Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“
Diesen Satz spricht die Pastorin oder der Pfarrer, während er den Täufling mit Taufwasser beträufelt. 

Eure Fragen zum Taufspruch

Christentum
Autoren Jane Baer-Krause
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

Kommentare

Ich bin katholisch, habe aber keinen Taufspruch. Kein Kind hat bei uns einen Taufspruch. Warum? - Anne-Sophie

Hallo Anne-Sophie, es ist eher eine evangelische Tradition, dass jeder Täufling einen Taufspruch erhält. Nur in einigen katholischen Gemeinden gibt es das auch. - Barbara

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