Ramayana

- das Heldengedicht handelt von Prinz Rama
Illustration Prinz Rama mit Pfeil und Bogen, neben ihm seine Frau Sita.
© Abdul Qaiyoom - Fotolia.com
Das Ramayana ist eines der beiden großen Heldengedichte der Hindus. Es gehört zu den Smriti. Diese heiligen Schriften der Hindus enthalten Berichte weiser Menschen über die Götter. Das Ramayana erzählt in sieben Büchern die Lebensgeschichte des Prinzen Rama. Er ist der Gott Vishnu in anderer Gestalt.

In dem Gedicht entführt der böse Dämon Ravana die Frau des Prinzen Rama auf die Insel Lanka. Ramas Frau heißt Sita ist. Bei ihrer Befreiung kommt Rama der Feldherr Hanuman mit seinem Affenheer zur Hilfe. Gemeinsam gelingt es ihnen, den Dämon zu besiegen. Sita kommt frei und Rama darf als mutiger und tapferer Krieger den Thron besteigen. Er wird ein weiser und gerechter Herrscher.

Das Ramayana entstand im 4. und 3. Jahrhundert vor Christi Geburt. Es hat 24.000 Doppelverse und ist damit etwas kürzer als das Mahabharata. Das ist das zweite der beiden Heldengedichte. Es hat 100.000 Doppelverse und ist das längste bekannte Dichtwerk der Welt.

Eure Fragen zum Ramayana

Hinduismus
Autoren Christian Nettke, Valerie Schmidt, Anika Steinke, Sarah Reinemann, bwk
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

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