Omerzeit

- Trauertage verbinden Pessach und Schawuot
Die jüdische Omerzeit erinnert wie das Pessachfest an den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten. Die 49 Trauertage verbinden den Vorabend des 2. Pessachtages und Schawuot. In dieser Zeit sprechen viele Juden ein besonderes Abendgebet.

Der Auszug des Volkes Israel aus Ägypten heißt Exodus. Er befreite die Juden aus der Sklaverei. Laut Überlieferung erhielten sie auf der Flucht am Berg Sinai von Gott die Zehn Gebote und die Tora. An dieses Ereignis erinnert Schawuot.

Einige Zeit feierten Juden die gesamte Omerzeit als fröhliches Fest. Doch 70 Jahre nach Christi Geburt zerstörten die Römer den heiligen Tempel der Juden in Jerusalem zum zweiten Mal. Damit konnten Juden nun keine Opfer mehr zum Tempel bringen. Fast gleichzeitig brachen in dieser Zeit auch noch eine schwere Seuche unter den Schülern des Rabbi Akiwas und andere Katastrophen aus. Seither gilt die Omerzeit als Trauerzeit.
Nur am 33. Tag gilt eine Ausnahme. Diesen Tag feiern viele Juden als Freudensfest. Damit erinnern sie sich an das Ende der Seuche.

Eure Fragen zur Omerzeit


Judentum
Autoren Alena Herrmann, Jane Baer-Krause, dl
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

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