Leihmutterschaft in der Bahai-Religion

- verstößt gegen die Würde der Frau
Eine schwangere Frau mit einem roten T-Shirt umfasst mit beiden Händen ihren Bauch.
© grki - fotolia.com
In der Bahai-Religion spielt der Fortschritt eine große Rolle. Aber neue Errungenschaften werden nicht um jeden Preis umgesetzt. Auch die Methode und die Praxis der Leihmutterschaft lehnen viele Bahai aus moralischen und ethischen Gründen ab.

In der Bahai-Religion gilt die Familie als geschützter Raum, in dem Eltern ihre Kinder auf das Leben in der Gesellschaft vorbereiten. Dazu gehören auch Treue und Zuverlässigkeit. Vielen Bahai ist die Familie sehr wichtig und auch, dass die eigene Mutter ihr eigenes Kind austrägt. Sie betrachten es außerdem als einen Verstoß gegen die Würde einer Frau, wenn diese ihren Körper anderen Paaren zur Verfügung stellt und ein fremdes Kind austrägt. Damit folgen die Kritiker den Einwänden der Gelehrten aus dem Universalen Haus der Gerechtigkeit. Das ist der höchste Rat in der Bahai-Religion. Er fällt wichtige Grundsatzentscheidungen wie diesen.

Zu Abrahams Zeiten haben die Menschen das Thema vermutlich sehr praktisch betrachtet. Auch Abraham selbst soll eine Leihmutter beauftragt haben. Die Bibel erzählt, dass Abrahams Frau Sara lange Zeit kein Kind bekommen konnte. Laut Überlieferung ist Saras Dienstmädchen eingesprungen und hat Abrahams ersten Sohn Ismael ausgetragen und zur Welt gebracht.

Eure Fragen zur Leihmutterschaft in der Bahai-Religion



Bahai
Autoren Lea Thies, Jane Baer-Krause, krk
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

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