Enthaltsamkeit in der Sexualität

- ist für manche ein Zeichen der Liebe, für andere ein Zwang
Mädchen und Junge mit Skateboard vor einer Wand mit bunten Graffiti.
© Jan Jansen - fotolia.com
Manche Menschen verzichten eine Zeit lang oder für immer auf Sexualität. Einige tun das aus eigener Überzeugung, andere, weil eine Kultur oder eine Religion es von ihnen verlangt. Wer außerhalb der Ehe auf Sex verzichtet, lebt keusch oder in Keuschheit. Dieser Begriff wird heute aber immer seltener benutzt.

Früher war es in den meisten Kulturen üblich, mit dem Sex bis zur Ehe zu warten. Auch heute möchten manche ihr „erstes Mal“ erst nach der Hochzeit erleben, gemeinsam mit ihrem Ehepartner und als ganz besonderes Zeichen ihrer Liebe. In manchen Kulturen ist Sex vor der Ehe aber auch bis heute verboten. Das ist für viele Frauen ein großes Problem. Wenn sie vorher doch schon mit einem Mann geschlafen haben, dann fehlt in ihrer Scheide das unversehrte Jungfernhäutchen als Beweis für ihre „Unschuld“. In einigen Ländern können sie dafür auch heute noch von ihrem Ehemann verstoßen  werden. Das gilt für die ganze Familie als Schande. Männern ist es dagegen nicht anzusehen, ob sie „unberührt“ in die Ehe kommen.

Andere Menschen leben enthaltsam, weil sie sich in einer bestimmten Zeit oder sogar ihr Leben lang ganz auf ihre Religion konzentrieren wollen oder weil ihre Glaubensgemeinschaft es so von ihnen verlangt.

Eure Fragen zur Enthaltsamkeit

Allgemein
Autoren  Jane Baer-Krause
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

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