Ehe und Familie in der Bahai-Religion

- gelten als idealer Übungsplatz für das Leben in der Gesellschaft
Eine Großfamilie mit Großeltern, Eltern und Kinder lacht zusammen.
© drubig-photo - fotolia.com
Ehe und Familie sind vielen Bahai sehr wichtig, denn sie sind der „Übungsplatz“ für das Leben in der Gesellschaft.

Die Ehe ist nach der Lehre von Baha’ullah der ideale Ort, ein gleichberechtigtes Leben auszuprobieren. Beide Partner sollen fair und geduldig miteinander umgehen, die Eigenarten und Fähigkeiten des anderen erkennen und sich gegenseitig helfen und gut ergänzen.
Das gilt auch für die Kinder. Sie lernen in der Familie nach Möglichkeit von Anfang an, sich mit allen anderen Familienmitgliedern friedlich und respektvoll auszutauschen und gemeinsam Lösungen für die Schwierigkeiten des Lebens zu suchen und zu finden. Wenn alles gut geht, werden aus ihnen dann auch tatkräftige Bürger, die an ihren Arbeitsstellen, in einem Verein, in ihrer Stadt oder sogar für ihr Land viel Gutes bewirken.

Eure Fragen zu Ehe und Familie in der Bahai-Religion

Bahai
Autoren  Jane Baer-Krause, krk
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

Kommentare

Hallo, ich gehöre noch nicht offiziell dem Bahaitum an, aber ich liebe diese Religion sehr und sehe mich schon als Teil vom Bahaitum an. Meine Frage ist: Kann man als Baha'i mit einem Christen eine Beziehung führen oder ist das nicht erlaubt? - Aida

Hallo Aida, ja natürlich darf man als Bahai eine Beziehung mit einem Christen führen. Es gibt viele Bahai, die mit Christen oder Muslimen oder Angehörigen anderer Religionen - oder keiner Religion - verheiratet sind. Baha'ullah fordert alle Menschen auf, "mit den Anhängern aller Religionen in Freude und Eintracht zu verkehren". - Karen

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