Übersicht zum Thema

Bahai-Religion

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Gott in der Bahai-Religion

Bahai glauben wie Juden, Christen und Muslime an einen Gott. Er ist der Schöpfer. Er hat die Welt und die Menschen aus Liebe erschaffen und einen Bund mit ihnen geschlossen.

Engel in der Bahai-Religion

Im „Alltag“ der Bahai-Religion machen sich Engel unsichtbarer als in vielen anderen Glaubensgemeinschaften. Aber hin und wieder kommen sie doch vor – als Seelen der Verstorbenen, als Botschafter oder als Menschen mit göttlichen Eigenschaften. Wie ein Engel aussieht, ist in den Heiligen Schriften der Bahai-Religion nirgendwo beschrieben.

Bahai-Weltzentrum

Der Mittelpunkt der weltweiten Bahai-Gemeinde liegt auf dem Berg Karmel in Haifa. Dort in Israel stehen mitten in den berühmten Bahai-Gärten der Schrein des Bab, das Universale Haus der Gerechtigkeit, ein großes Archiv und ein Zentrum zum Studium der Heiligen Texte der Religion.

Verbreitung der Bahai-Religion

Auf der ganzen Welt leben zurzeit rund sechs Millionen Bahai in 190 Ländern der Erde. In Deutschland hat die Religion rund 6.000 Anhänger. Sie wohnen in mehr als 900 Städten und Gemeinden.

Bestattung in der Bahai-Religion

Stirbt ein Bahai, wird sein Körper in einem Sarg dort bestattet, wo er gestorben ist. In der Bahai-Gemeinde gibt es nur Erdbegräbnisse. 

Aufnahme in die Bahai-Gemeinde

Kinder, deren Eltern Bahai sind, gehören nicht automatisch der Religion ihrer Eltern an. Sie können erst im Alter von 15 Jahren ihren Beitritt in die Bahai-Gemeinde erklären.

Haus des Bab

Bab wurde in Shiraz im Iran geboren. Sein Geburtshaus hat eine große Bedeutung für die Bahais. Baha’ullah hat es zum Pilgerort bestimmt. Viele Anhänger der Religion pilgerten früher dorthin. Heute steht an der Stelle des Hauses eine Moschee.

Andachten in der Bahai-Religion

Zu den Offenen Andachten der Bahai sind Menschen aller Religionen eingeladen. Völlig offen sind auch der Ort, die Gestaltung der Andacht und ihre Leitung. Ziel ist es, dass sich alle Besucher entspannen und sich gemeinsam auf das Wichtige im Leben besinnen.

Offene Andachten finden in den Bahai-Zentren und Häusern der Religion statt, aber auch in privaten Wohnungen, in öffentlichen Gebäuden oder in der Natur. Dazu werden Freunde, Verwandte, Nachbarn und Bekannte eingeladen.

Jugendjuniorgruppen der Bahai

In einer Jugendjuniorgruppe der Bahai-Gemeinde treffen sich Mädchen und Jungen von 11 bis 14 Jahren. Sie diskutieren, setzen sich für benachteiligte Menschen ein, schließen neue Freundschaften und haben viel Spaß zusammen.

Ältere Jugendliche leiten die Gruppen. Sie lesen mit den jüngeren Jugendlichen Bücher und diskutieren darüber. Oft geht es um die Fragen, was für die Menschen im Leben wichtig ist oder was gut oder böse, richtig oder falsch ist.

Kinderklassen der Bahai

Den Bahai ist es sehr wichtig, Kinder gut auf das Leben vorzubereiten. Daher laden sie alle Kinder neben der normalen Schule in Kinderklassen ein.

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