Bilderverbot

Ein Schild "Fotografieren verboten".
© markus_marb - Fotolia.com
Hängt in deinem Zimmer auch ein Poster deines Lieblings-Fußballspielers, eines Filmstars oder einer tollen Musikerin aus dem Showgeschäft? Als Fan möchten wir unsere Angehimmelten ja gerne so oft wie möglich vor Augen haben.

Gott ist für viele Juden, Christen und Muslime das allergrößte Vorbild. Doch ausgerechnet von ihm gibt es kein Bild. Kein Wunder, denn niemand hat ihn je gesehen. Doch das ist nicht der einzige Grund. Die Religionen verbieten es sogar, sich selbst ein Bild von Gott zu machen. So steht es in den Zehn Geboten der Juden und der Christen und im Koran der Muslime geschrieben. Schade? Oder schlau?

Die Religionen, die an einen einzigen Gott glauben, sind sich einig: Sie sagen: Gott ist der Schöpfer des gesamten Universums. Er ist so groß und mächtig, seine Herrlichkeit kann auch das allerschönste Bild niemals zeigen. Viele sagen auch, Gott ist in jedem von uns. Und wie sollte dieses Bild wohl aussehen?

Außerdem besteht die Gefahr, dass Bilder oder Statuen bei den Betrachtern ein inneres Bild erschaffen, das diese dann verehren und nicht mehr Gott als alleinigen Schöpfer.
 

Eure Fragen zum Bilderverbot


Wer entscheidet, welche Strafe man bekommt, wenn man sich von Gott ein Bild macht?

Allgemein
Autoren Friederike Ullmann, Jane Baer-Krause, dl
 
Bildnachweise  

Kommentare

Soll man sich Gott vorstellen? - anonym

Die Antwort auf deine Frage findest du HIER. - Jane

Neuen Kommentar schreiben

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
To prevent automated spam submissions leave this field empty.