Baptisten

- sind evangelische Christen
Eine erwachsene Frau in weißer Kleidung wird von einem Priester in weißer Kleidung im Wasserbecken der Freikirchlichen Gemeinde Hannover am Döhrener Turm zur Baptistin getauft. Kinder schauen zu.
© epd-Bild/Jens Schulze
Baptisten sind eine Glaubensgemeinschaft von Christen. Sie gehören dem Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden an.

Auch für Baptisten ist die Bibel das Wort Gottes. Aber es gibt Unterschiede zur katholischen und zur evangelischen Kirche.
Das ist typisch für Baptisten:
  • Baptisten taufen keine Kinder.
  • Wer in die Gemeinschaft der Baptisten aufgenommen werden möchte, muss sich selbst für den Glauben an Jesus Christus entscheiden können, und kann sich dann taufen lassen.
Schon der Name verrät, dass die Taufe für Baptisten eine besonders wichtige Handlung ist: Baptist ist nämlich das griechische Wort für Täufer. Es kommt von „baptista“. Das heißt „untertauchen“.

Die Glaubensrichtung der Baptisten entwickelte sich zuerst in England und Amerika. In Deutschland gründete der Kaufmann Johann Gerhard Oncken 1834 in Hamburg die erste Baptisten-Gemeinde. Heute gibt es in Deutschland etwa 830 baptistische Gemeinden.

Eure Fragen zu Baptisten

Christentum

Kommentare

Wie alt ist die Religion der Baptisten? - Pelle

Die erste Baptistengemeinde wurde 1609 von dem Engländer John Smyth in Amsterdam gegründet. 1611 gab es dann die erste Baptistengemeinde in London und 1834 die erste in Deutschland. Diese Auskunft stammt vom Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden. - Jane

Was bedeutet das Symbol? - anonym

Welches Symbol meinst du? Das Kreuz oben neben dem Bild? Es ist das Symbol der Christen. - Barbara

Warum können sich nur Erwachsene für diesen Glauben durch die Taufe entscheiden? - Fjora

Baptisten möchten nicht über andere entscheiden, wenn es um den Glauben geht. Jeder soll für sich selbst die Verantwortung übernehmen. Daher nehmen sie in der Regel nur Erwachsene ab 14 Jahren als Mitglieder in ihre Glaubensgemeinschaft auf. - Jane

Baptisten erwarten, dass jemand eigenständig in der Lage ist, über seinen Glauben an Christus Auskunft zu geben und dass jemand von sich aus den Wunsch äußern kann, getauft zu werden. Es gibt keine feste Altersgrenze. Baptisten sprechen daher auch NICHT von der "Erwachsenentaufe", sondern von der "Glaubenstaufe". In Deutschland gilt ein Alter von 14 Jahren für die "Religionsmündigkeit". Das heißt, dass man bis 14 die Zustimmung der eigenen Eltern braucht, wenn man seine Religionszugehörigkeit ändern will. Wenn jemand überzeugend darlegt, dass sie oder er vom Glauben überzeugt ist, kann er oder sie getauft werden. Baptisten möchten aber vermeiden, dass Eltern den Kindern in dieser Frage zu sehr hineinreden. Deshalb gibt es nur selten Taufen für Menschen unter 14. lG Bernd

Was ist der Unterschied zwischen Baptisten und der Alt-Römisch-Katholischen Kirche? - Fabian

Hallo Fabian, wir beantworten deine Frage in dem neuen Stichwort Alt-Römisch-Katholische Kirche. - Jane

Wenn Baptisten nur Erwachsene taufen, was ist dann mit den Kindern? Gehören sie denn nicht dazu? - Anne-Sophie

Hallo Anne-Sophie, Kinder gehören bei den Baptisten zur Gemeinde, auch wenn sie erst als Erwachsene getauft werden. Sie gehen in die Gottesdienste und für sie gibt es Kinder-, Jungschar-, Pfadfinder-, Teeny- und Jugendgruppen, in denen sie etwas über den christlichlichen Glauben erfahren. - Barbara

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