Auszug aus Ägypten

- die Flucht durch die Wüste machte aus Sklaven das jüdische Volk
Vor rund 3.000 Jahren wurden die Israeliten in Ägypten so sehr schikaniert, dass sie das Land schließlich verließen und Mose in die Wüste folgten. Juden und auch Christen glauben, dass er von Gott den Auftrag erhielt, die Israeliten in das „gelobte Land Kanaan“ zu führen, das Gott ihnen zu Abrahams Zeiten versprochen hatte. So erzählt es die Bibel.
Danach konnte der damals in Ägypten regierende Pharao die Israeliten nicht leiden. Er zwang sie zu unbezahlter Arbeit und unterdrückte sie auf die  schlimmste Weise. Schließlich beauftragte Gott Mose dazu, die Israeliten aus dieser Sklaverei zu befreien. Er sollte sie durch die Wüste in das rund 400 Kilometer weit entfernte Land Kanaan führen. Heute heißt ein kleiner Teil dieser Gegend Israel.
Nach der Überlieferung waren die Flüchtlinge 40 Jahre lang unterwegs. In dieser Zeit erlebten sie viele beeindruckende Dinge. Einige davon brachten ihren Glauben ins Wanken und ließen sie daran zweifeln, dass es Gott gibt.
Dafür bestrafte sie Gott damit, das sie das verheißene Land nicht betreten durften. Fast die ganze Generation der Menschen, die gezweifelt hatten, starb auf der langen Wanderung  durch die Wüste. Nur zwei der Flüchtlinge aus Ägypten und die Kinder der Vertriebenen Kanaan.

Die Erzählung findest du in der Tora im 2. und 4. Buch Mose.

Eure Fragen zum Auszug aus Ägypten


Wie hat Gott Mose beauftragt, die Israeliten aus der Sklaverei zu befreien?
Was haben die Israeliten in der Wüste erlebt?
Zogen die Israeliten wirklich 40 Jahre durch die Wüste?  
Wie haben sich die Israeliten 40 Jahre lang auf dem Weg durch die Wüste ernährt?

Judentum
Autoren Jane Baer-Krause, dl
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

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