Woran erinnerte der Schmuck an den ersten Tannenbäumen?

Der Tannenbaum selbst birgt viele Symbole. Ebenso sein ursprünglicher Schmuck. An den ersten Christbäumen hingen nämlich immer rote Rosen, Äpfel, Oblaten und Süßigkeiten.

Die Tanne selbst steht für Lebenskraft und erinnert Christen an den Lebensbaum im Paradies. Der Grund: Die Nadeln sind von einer Wachsschicht umgeben. Sie schützt vor Frost. Darum bleibt die Tanne immer grün und zeigt so auch im Winter ihre Lebenskraft.

Die Rose gilt als Geschenk für das Jesuskind. Der Grund: In jedem Jahr gelingt es einigen Rosenblüten, dem Winter ein Schnippchen zu schlagen. Sie blühen zu Weihnachten, wenn alle anderen Blumen längst Winterschlaf halten. Und die Rose von Jericho überlebt sogar im Wüstensand. Die Farbe Rot steht für das Blut und das Leben von Jesus.

Die Oblate ist für Katholiken der Leib Jesu Christi. Sie wird auch heute noch beim Abendmahl als Hostie in christlichen Gottesdiensten gereicht.

Die Äpfel erinnern Christen an den Baum der Erkenntnis im Paradies und daran, dass die Menschen einst das Paradies verlassen haben.

Auch die Süßigkeiten erinnern an das Paradies. Sie führen Naschkatzen tagelang in Versuchung, dürfen aber erst beim Abschmücken geplündert und aufgegessen werden.

Das Kerzenlicht schließlich ist das Symbol für Hoffnung, Erkenntnis und Erleuchtung.
Woran erinnerte der Schmuck an den ersten Tannenbäumen?
Christentum
Frage: anonym  /  Antwort: Jane Baer-Krause

Quelle: Luise Schlesselmann, Die christlichen Jahresfeste und ihre Bräuche

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