Wie wird man Rabbi?

Wenn ein Jude Rabbi werden möchte, muss er an einer Jeschiwa die jüdische Religion studieren und anschließend eine Prüfung bestehen. Jeschiwa ist Hebräisch und heißt Talmud-Hochschule. Wer die Prüfung besteht, bekommt die „Smicha". So heißt die Sendung in eine Gemeinde.

In der Jeschiwa studieren vor allem junge Männer, in liberalen Gemeinden auch Frauen. Während des Studiums lernen sie die Auslegungen der Tora kennen, die viele Rabbiner verfasst haben, und die Meinung der Rabbiner, die im Talmud diskutiert haben.  Auf dem Stundenplan stehen natürlich auch die jüdischen Gebote und ihre Anwendung in Zweifelsfällen. Um in kniffligen Situationen entscheiden zu können, müssen sich Rabbiner in der Tora und im Talmud gut auskennen.
Rabbiner leiten eine Gemeinde und sind Berater und Seelsorger ihrer Mitglieder. Auch auf diese Aufgabe bereiten sie sich an der Jeschiwa vor.
Nach ihrer bestandenen Prüfung und Smicha begleitet sie für kurze Zeit noch ein erfahrener Rabbiner in der Gemeinde. Aber schon bald übernehmen sie die Verantwortung allein.
Wie wird man Rabbi?
Judentum
Autorin: Debora Lapide, jb

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Was ist der Talmud? - anonym

Der Talmud ist eine wichtige jüdische Schrift. In ihr erklären Gelehrte die 613 Gebote und Verbote in der Tora. Damit gibt sie Juden Antworten auf alle wichtigen Fragen des Lebens. Mehr darüber erfährst du oben im Lexikon unter dem Wort "Talmud". Du kannst es auch über das Suchfeld finden. - Jane

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