Wie lebte Martin Luther?

Martin Luther kam 1483 in Eisleben zur Welt. Die kleine Stadt liegt zwischen dem Harz und der Stadt Halle.

Luther studierte Philosophie, Jura und später Theologie. Einige Zeit verbrachte er im Kloster, außerdem versteckte er sich vor seinen Verfolgern mehr als ein Jahr lang in der Wartburg. Mit seiner Frau Katharina von Bora hatte Luther später sechs Kinder. In der Zeit lehrte er auch an der Universität.

Luther war ein kluger Mann. Er studierte nicht nur, sondern lernte nebenbei auch noch die hebräische und die griechische Sprache. Als er 22 Jahre alt war, geriet er in ein schlimmes Gewitter. In seiner Angst betete er zu Gott und schwor ins Kloster zu gehen, wenn er das Gewitter überleben würde. Luther überlebte und hielt sein Versprechen. Er wurde Mönch und las im Kloster viel in der Bibel.
Einige Texte darin gaben ihm sehr zu denken. Er verstand sie ganz anders, als die Kirche es vorgab. Zum Beispiel konnte er nichts über die Ablassbriefe in der Bibel finden, die der damalige Papst Leo der Zehnte reichen Sündern als Eintrittskarten in den Himmel verkaufte. Auch über andere Regeln und Anweisungen des Papstes konnte Luther in der Bibel nichts finden. Daher begann er, gegen einige Sitten zu protestierten.

Das gefiel den Herrschenden der Kirche natürlich überhaupt nicht. Bald schlossen sie Luther aus der Kirche aus und wenig später verfolgten sie ihn sogar. Luther floh und versteckte sich 380 Tage unter falschem Namen in der Nähe von Eisleben im Thüringer Wald auf der Wartburg. Sein „Nickname“ dort war „Junker Jörg“.

Am 18. Februar 1546 ist Martin Luther in seiner Geburtsstadt Eisleben gestorben. Sein Grab liegt in der Schlosskirche von Wittenberg.


Wie lebte Martin Luther?
Christentum
Autoren: Julia Wulf, pfl, fk, ck, jb 
 
Bildnachweise 

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