Wie lebte Martin Luther?

Martin Luther kam 1483 in Eisleben zur Welt und ist 1546 gestorben. Er studierte Philosophie, Jura und später Theologie. Einige Zeit verbrachte Luther im Kloster, außerdem versteckte er sich vor seinen Verfolgern mehr als ein Jahr lang in der Wartburg. Mit seiner Frau Katharina von Bora hatte Luther später sechs Kinder. In der Zeit lehrte er auch an der Universität.

Eisleben liegt zwischen dem Harz und der Stadt Halle. Damals im Mittelalter hatten die Häuser noch keinen Strom und kein fließendes Wasser. Autos, Züge, Telefon und Radio gab es natürlich auch nicht. Nachrichten wurden noch von reitenden Boten überbracht.

Luther war ein kluger Mann. Neben seinem Studium lernte er auch noch die hebräische und die griechische Sprache. Als er 22 Jahre alt war, geriet er in ein schlimmes Gewitter. Er hatte große Angst. Daher betete er zu Gott und schwor ins Kloster zu gehen, wenn er das Gewitter überleben würde. Luther überlebte und hielt sein Versprechen. Er wurde Mönch und las im Kloster viel in der Bibel. Damals entdeckte er, dass viele Dinge anders ganz erzählt wurden, als er die Texte verstand. Zum Beispiel  konnte er nichts über die Ablassbriefe in der Bibel finden, die der damalige Papst Leo der Zehnte reichen Sündern als Eintrittskarten in den Himmel verkaufte. Auch andere Regeln und Anweisungen des Papstes hielt Luther für falsch. Also protestierte er dagegen. Das gefiel den Herrschenden der Kirche natürlich überhaupt nicht. Daher schlossen sie Luther aus der Kirche aus und verfolgten ihn sogar.

Luther floh und versteckte sich 380 Tage unter falschem Namen im Thüringer Wald auf der Wartburg in der Nähe von Eisleben. Sein „Nickname“ dort war „Junker Jörg“.


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Christentum
Autoren: Julia Wulf, pfl, fk, ck, jb 
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

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