Wie halten es Reformjuden mit der Gleichberechtigung?

Im Reformjudentum sind Frauen und Männer gleichberechtigt. Dort begegnen dir auch Rabbinerinnen und Vorbeterinnen im Gottesdienst. Dieser ist etwas anders gestaltet als in anderen jüdischen Gemeinden. Zum Beispiel beteiligen sich die Beterinnen und Beter aktiv an der Handlung und sprechen oder singen alle gemeinsam Psalmen oder Gebete in hebräischer oder deutscher Sprache.

Die Grundgesetze des jüdischen Glaubens gelten aber für Reformjuden ebenso wie für liberale und orthodoxe Juden:
  • alle glauben an den einzigen und unteilbaren Gott als den Schöpfer des Himmels und der Erde
  • für alle gilt die Tora als lebenslange Lehre und Weisung für ein verantwortliches Handeln in dieser Welt
  • alle sollen den Schabbat heiligen
  • alle sollen die Mizwot im täglichen Leben befolgen - soweit es irgend möglich ist
  • und alle sollen jeden Menschen als Ebenbild Gottes respektieren.

Wie ernsthaft und genau sich jeder Jude an diese Regeln hält, das muss er wie jeder Gläubige einer Religion mit seinem eigenen Gewissen, mit sich selbst, abmachen.
Wie halten es Reformjuden mit der Gleichberechtigung?
Judentum
Autorin:

Moriyah Graf, jb


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