Was feiern Juden an Schawuot?

Mit Schawuot feiern Juden im Frühjahr vor allem den Empang der Tora mit den Zehn Geboten. Sie umfasst die fünf Bücher Mose in der jüdischen Bibel und ist für Juden das Wort Gottes. Daher ist ihnen das Buch besonders heilig. Juden glauben, dass Gott sie als Volk auserwählt hat, die Botschaften der Tora auf der ganzen Welt zu verbreiten.

Die jüdische Bibel berichtet, dass Mose die Tora mit den Zehn Geboten am Berg Sinai erhalten hat. Kurz nach der Flucht der Hebräer aus Ägypten vor rund 3.500 Jahren soll Gott selbst sie Mose dort überbracht haben. Zur Tora gehören auch 613 Gebote und Verbote. Mit ihnen erhielten die Menschen zum ersten Mal Regeln und viele Anweisungen, nach denen sie friedlich zusammen leben konnten.

Mose soll die Tora in einem Frühsommer erhalten haben. Daher feiern Juden Schawuot im Frühjahr. Im Mai und Juni werden auch die ersten Früchte reif. Dafür dankten die Hebräer Gott und der von ihm geschaffenen Natur früher mit einem „Fest der Erstlinge“. Erst ab diesem Tag im Jahr war es erlaubt, wieder Früchte der Saison zu opfern. Die ersten Opfergaben im Tempel waren damals traditionell zwei Weizenbrote aus dem ersten Mehl der neuen Ernte. Mit Schawuot feiern Juden noch heute auch das Fest der Erstlinge.


Was feiern Juden an Schawuot?
Judentum
Frage: Doro  // Antwort: Debora Lapide, Jane Baer-Krause

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