Warum haben Firmlinge einen Paten, Konfirmanden aber nicht?

In der katholischen Kirche wählen sich Firmlinge einen Paten. Das kann der Taufpate sein, muss aber nicht. Der Firmpate muss allerdings mindestens 16 Jahre alt und auch katholisch gefirmt sein. Nach ihrer Firmung sind Mädchen und Jungen vollwertige Mitglieder der Gemeinde mit allen Rechten. Der Firmpate soll sie als Gesprächspartner und Ratgeber auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten, wie auch der Taufpate.

Auch in der evangelischen Kirche sind Mädchen und Jungen nach ihrer Konfirmation religionsmündig. Sie dürfen in allen evangelischen Gemeinden zum Abendmahl gehen, Pate werden und an kirchlichen Wahlen teilnehmen oder in kirchliche Ehrenämter gewählt werden. Damit sind sie erwachsene Gemeindemitglieder und benötigen nach Meinung der evangelischen Kirche keine erwachsene Begleitung durch einen Paten. Auch die Taufpatenschaft endet eigentlich mit der Konfirmation.

Warum haben Firmlinge einen Paten, Konfirmanden aber nicht?
Christentum
Barbara Wolf-Krause, Alina Bloch, Christina Kalloch

Neuen Kommentar schreiben

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.