Ist man als Muslimin wirklich von Männern unterdrückt?

Der Koran und damit der Islam als Religion sieht es nicht vor, dass Männer Frauen unterdrücken.

Stattdessen fordert der Koran die Menschen dazu auf, sich den Propheten Mohammed zum Vorbild zu nehmen und möglichst so zu handeln wie er. Und die Überlieferungen schildern, dass Mohammed mit Frauen sehr liebevoll und wertschätzend umgegangen ist. Danach wollte er auch den Frauen Gelegenheit dazu geben, sich nicht rund um die Uhr mit der Hausarbeit abzurackern, sondern sich auch noch mit anderen Dingen zu beschäftigen. Aus diesem Grund soll der Prophet unter anderem an die Männer appelliert haben, sich am Putzen, Waschen, Reparaturarbeiten und anderen Dingen im Haushalt zu beteiligen. Es heißt, dass Mohammed außerdem immer wieder daran erinnerte, dass sich Männer und Frauen gegenseitig immer freundlich, mit Würde und Respekt begegnen sollten. Denn nur dann könnten sie zum Beispiel nachts Zärtlichkeiten miteinander austauschen und zusammen glücklich sein.

Wie in jeder Religion und jeder Gesellschaft leiden dennoch auch viele Musliminnen darunter, von Männern unterdrückt zu werden. Dies ist aber kein Gebot des Islam, sondern schlicht und ergreifend schlechtes Benehmen und manchmal sogar eine Straftat. Die Ursachen sind oft Bequemlichkeit oder die Sucht der Männer nach Macht.
Ist man als Muslimin wirklich von Männern unterdrückt?
Islam
Frage: Jagy  //  Antwort: Annett Abdel-Rahman, Jane Baer-Krause

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