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Welcome to Jerusalem
Ausstellung

11. Dezember 2017 – 30. April 2019
Jüdisches Museum Berlin - Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Altbau 1. OG

Kirchen, Moscheen und Synagogen prägen das Bild der Altstadt von Jerusalem. Eine große Anzahl christlicher Konfessionen aus aller Welt, muslimische und jüdische Glaubensrichtungen haben diese Stadt zu einem ihrer spirituellen Zentren auserkoren. Gleichzeitig ist Jerusalem von außerordentlicher politischer Brisanz, als Hauptstadt des seit 1948 bestehenden Staates Israel und als beanspruchte Hauptstadt eines künftigen Staates Palästina. Die Ausstellung »Welcome to Jerusalem« thematisiert auf mehr als 1.000 Quadratmetern diese Aspekte der Stadtgeschichte, in der Alltag, Religion und Politik unauflöslich miteinander verflochten sind.
Schlaglichtern auf die Geschichte Jerusalems von der Zeit Herodes bis heute werden aktuelle Stimmen gegenübergestellt, die darüber Auskunft geben, wie Jüdinnen und Juden, Israelis, Palästinenser und Touristen in dieser Stadt leben und sie wahrnehmen. Internationale künstlerische Arbeiten kommentieren historische Ereignisse, politische Positionen und Virtual-Reality-Filme machen die Besucher mit einer in jeder Hinsicht bemerkenswerten und aufregenden Stadt bekannt. In einer Film-Lounge wird die Echtzeit-Dokumentation »24h Jerusalem« zu sehen sein.

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Mit freundlicher Unterstützung der LOTTO-Stiftung
Das Begleitprogramm wird realisiert mit Unterstützung der Siemens AG.

Öffnungszeiten: täglich 10 bis 20 Uhr, montags 10 bis 22 Uhr
Eintritt: Mit dem Museumsticket (8 Euro, erm. 3 Euro)

Mehr Informationen hier
Sieben Kisten mit jüdischem Material – Von Raub und Wiederentdeckung 1938 bis heute
Ausstellung

6. November 2018 bis 1. Mai 2019
Jüdisches Museum München - St.-Jakobs-Platz 16, 80331 München

Eine Ausstellung des Jüdischen Museums München in Zusammenarbeit mit dem Museum für Franken – Staatliches Museum für Kunst- und Kulturgeschichte, Würzburg, gefördert vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste, unterstützt von der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern.

Im Museum für Franken in Würzburg wurden 2016 bei Inventarisierungsarbeiten erstmals systematisch alle jüdischen Ritualgegenstände erfasst, von denen ein Großteil während des Novemberpogroms 1938 in Unterfranken beschlagnahmt worden war. Ein Forschungsprojekt konnte seither die Herkunft zahlreicher Objekte, darunter Tora-Schmuck, Chanukka-Leuchter, Seder-Teller und vieles mehr, die aus sieben Synagogen der Region stammen, klären.

80 Jahre nach dem Novemberpogrom von 1938 sind diese Objekte und ihre Geschichten nun in einer Ausstellung zu sehen. Sie macht deutlich, dass ein wesentliches Ziel des vom NS-Staat organisierten Novemberpogroms der Raub jüdischen Eigentums und die damit verbundene Bereicherung war, von der auch zahlreiche Museen profitierten. Gleichzeitig spürt sie am Beispiel Würzburgs der Frage nach, warum die planmäßige und konsequente Aufarbeitung dieser Judaica über einen so langen Zeitraum hinweg unterblieben ist. Ein umfangreicher Katalog dokumentiert schließlich die Objekte dieses bedeutenden Bestands.

Erfasst, verfolgt, vernichtet: Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus
Wanderausstellung

12.03.–15.04.2019
Düsseldorf
13.–18.03.2019
Köln
15.05.–15.06.2019
Emmendingen
03.09.–12.10.2019
Gütersloh
22.09.–03.11.2019
Aschaffenburg

Bis zu 400.000 Menschen wurden zwischen 1933 und 1945 zwangssterilisiert, mehr als 200.000 wurden ermordet. Bei der Selektion der Patienten wurde der vermeintliche „Wert“ des Menschen zum leitenden Gesichtspunkt. Ärzte, Pflegende und Funktionäre urteilten nach Maßgabe von „Heilbarkeit“, „Bildungsfähigkeit“ oder „Arbeitsfähigkeit“ über die ihnen Anvertrauten. Dabei fand die Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung auffälliger, störender und kranker Menschen innerhalb des damaligen Anstalts- und Krankenhauswesens statt.

Die Wanderausstellung richtet sich gezielt an ein breites Publikum: Sie nimmt die Frage nach dem Wert des Lebens als Leitlinie und beschäftigt sich mit den gedanklichen und institutionellen Voraussetzungen der Morde, sie fasst das Geschehen von Ausgrenzung und Zwangssterilisationen bis hin zur Massenvernichtung zusammen, beschäftigt sich mit exemplarischen Opfern, Tätern, Tatbeteiligten und Opponenten und fragt schließlich nach der Auseinandersetzung mit dem Geschehen von 1945 bis heute. Exemplarische Biografien ziehen sich durch die gesamte Ausstellung: In den Akten der Opfer werden die vielen verschiedenen Akteure fassbar, die an den Verbrechen beteiligt waren. Ihren Blicken auf Patienten werden deren eigene Äußerungen gegenübergestellt.

Den Schlusspunkt der Ausstellung bilden zahlreiche Stimmen, die das damalige Geschehen von heute aus reflektieren und sich aus unterschiedlichen Perspektiven der Frage stellen, welche Bedeutung es für sie persönlich hat: Ärzte, Politiker, Vertreter von Selbsthilfeverbänden, Angehörige von Opfern, Pflegepersonal, Vertreter der Gesundheitsverwaltung und andere.

Die Wanderausstellung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) wurde in Kooperation mit den Stiftungen Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Topographie des Terrors erstellt und bereits von mehr als 340.000 Menschen besucht. Nachdem sie 2014 im Deutschen Bundestag unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck eröffnet wurde, war sie national und international an mehr als 30 Standorten zu sehen.

Die Ausstellung wurde bisher in verschiedenen Einrichtungen wie Parlamenten, Gedenkstätten, Kongressen oder Kliniken präsentiert und stellt häufig mithilfe eines Begleitprogramms einen konkreten Bezug zu der jeweiligen Region her.
 

Ganzfeld »Aural«
Eine Installation von James Turrell

12. April 2018 bis 30. September 2019
Jüdisches Museum Berlin - Museumsgarten
, Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Im Museumsgarten des Jüdischen Museums wird die begehbare Installation Ganzfeld »Aural« des Künstlers James Turrell präsentiert. In dieser raumgreifenden und begehbaren Arbeit des weltweit bedeutendsten »Bildhauer des Lichts« tauchen die Besucher*innen in die Atmosphäre eines entgrenzten Raumes, der weder die Quelle des Lichtes preisgibt, noch die Ausmaße seiner Umgebung wahrnehmbar macht. Dieses Werk gehört zur Reihe der Ganzfeld Pieces, von denen nun zum ersten Mal eines in Berlin präsentiert wird.

Licht ist ein zentrales Symbol im Judentum, das Anfang und Ende der Schöpfung miteinander verbindet. In dieser Installation gewinnt man den Eindruck, in einen überirdischen Raum zu treten, dessen Konstruktion die empirische Welt außer Kraft zu setzen scheint. Diese Erfahrung kann als eine der spektakulärsten künstlerischen Interpretationen der Erschaffung des Lichts – und damit Teil des göttlichen Schöpfungsakts – angesehen werden.

Die begehbare Lichtinstallation Ganzfeld »Aural« von James Turrell ist eine Schenkung von Dieter und Si Rosenkranz an die Stiftung Jüdisches Museum Berlin.

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Website des Künstlers
A wie Jüdisch – In 22 Buchstaben durch die Gegenwart
Ausstellung

26. November 2018 bis 30. September 2019
Jüdisches Museum Berlin - Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin, Eric F. Ross Galerie, Libeskind-Bau

Musik und Jugendkultur, Erinnerung und Traditionen, Sprachen und Heimat: Zweiundzwanzig Impressionen beleuchten den deutschen Alltag von säkularen oder religiösen, alteingesessenen oder gerade in Deutschland angekommenen Jüdinnen und Juden.

Anhand der Buchstaben des hebräischen Alphabets untersucht die Ausstellung Schlagworte und Begriffe und fragt, woran sich »das Jüdische« in Deutschland heute festmacht. Dabei werden ganz unterschiedliche Aspekte deutsch-jüdischer Gegenwart herausgestellt und normierende Vorstellungen hinterfragt.

Wer kennt die »Jewrovision«? Unter dem Stichwort »Jugend« stellt die Ausstellung den größten jüdischen Gesangs- und Tanzwettbewerb für Kinder und Jugendliche vor. Der Buchstabe »Daled« steht für »Desintegration« und beschreibt eine provokative Bewegung einer neuen Generation jüdischer Künstler, die sich von der deutschen Erinnerungskultur nicht mehr als Opfer vereinnehmen lassen wollen. Von Facebook ins Museum schaffte es der Post eines jungen Israeli, der seinen Umzug nach Berlin mit den günstigen Schokopuddingpreisen im deutschen Discounter begründete – und damit in Israel eine Debatte auslöste. Und auch die Orte für den besten Hummus Berlins dürfen in einer Schau über die deutsch-jüdische Gegenwart nicht fehlen.

Die Ausstellung wurde mit Beteiligung Berliner Schülern entwickelt, deren Arbeiten in der Ausstellung zu sehen sind.

Gefördert von den Freunden des Jüdischen Museums Berlin

Öffnungszeiten: täglich 10 bis 20 Uhr

Eintritt: Mit dem Museumsticket (8 Euro, erm. 3 Euro)
Vernichtungsort Malyj Trostenez
Geschichte und Erinnerung 
Ausstellung

26. Januar - 17. März 2019
Institut für Stadtgeschichte - Münzgasse 9, Frankfurt am Main

25 Jahre nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Belarus und Deutschland erarbeitete das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund gemeinsam mit seiner Partnerorganisation in Minsk und der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« eine Ausstellung, in der die zwischen 1942 und 1943 von den Deutschen begangenen Gewaltverbrechen in Malyj Trostenez dokumentiert werden. Die Wanderausstellung wurde nach ihrer Premiere in Minsk in vielen deutschen Städten gezeigt, aus denen Juden nach Minsk deportiert worden waren. Auch aus Frankfurt gab es Transporte nach Minsk. Ein kleiner lokaler Schwerpunkt geht auf einige Opfer aus Frankfurt ein.

Eine Kooperation des Frankfurter Instituts für Stadtgeschichte mit dem Fritz Bauer Institut, dem Pädagogischen Zentrum des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt, dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung.
Die IG Farben und das Konzentrationslager Buna-Monowitz 
Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus 
Ausstellung

27. Januar bis 7. April 2019
Museum für Kunst und Kulturgeschichte - Hansastr. 3, 44137 Dortmund

Die Ausstellung zeichnet Entstehung, Alltag und Auflösung des KZ Buna-Monowitz nach. Historische Fotografien, die anlässlich eines Besuches von Heinrich Himmler, dem Reichsführer SS, am 17. und 18. Juli 1942 gemacht wurden, dokumentieren die Perspektive von SS und IG Farben. Sie werden kontrastiert mit autobiographischen Texten von überlebenden Häftlingen, darunter Primo Levi, Jean Améry und Elie Wiesel, sowie Aussagen von Überlebene in den Nachkriegsprozessen. Informationen zu den Gerichtsverfahren und den Bemühungen der Überlebenden um Entschädigung nach 1945 ergänzen die Ausstellung.

Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts
Die Präsentation der Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt des Museums für Kunst und Kulturgeschichte, Dortmund sowie der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache in Verbindung mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit. Ausstellung und Begleitprogramm werden gefördert von Borussia Dortmund und Evonik.
Natur und Umweltschutz in den Religionen
Die buddhistische Perspektive


18. März 2019 - 19:00 bis 20:30 Uhr
Haus der Religionen - Böhmerstraße 8, 30173 Hannover Südstadt

Die Welt ist im Wandel. Was manche immer noch ignorieren, ist für andere Vorbote einer drohenden Katastrophe. Und während der Mensch auf der Erde herrscht und immer höher hinaus will, schmelzen Gletscher, versinken Inseln und sterben Tiere und Pflanzen. In vielen religiösen und weltanschaulichen Traditionen wird der Mensch in einen größeren Zusammenhang gestellt, als übergeordneten Prinzipien oder einem übergeordneten Willen unterworfen verstanden und auch sein Verhältnis zu seiner Mitwelt bestimmt. Wir der Mensch den Ansprüchen, die die Ethik an ihn stellt, gerecht? Was kann er tun, um der Verpflichtung gegenüber seiner Mitwelt nachzukommen? Und warum will es ihm einfach nicht gelingen? Wie kann religiös oder weltanschaulich geprägte Ethik das Umweltbewusstsein des Menschen verändern?

Wer seiner Mitwelt schadet, schadet am Ende immer auch sich selbst. Dieser Satz beschreibt eindrücklich die enge Verzahnung des Menschen mit allen anderen lebenden Wesen. Alle sind aufeinander bezogen und stehen zueinander in Wechselwirkung. Wenn also der Mensch meint, auf Kosten anderer Wesen leben zu können, missachtet er dieses grundlegende Gesetz und bringt das empfindliche Beziehungsgeflecht zum Einsturz, das sein eigenes Leben garantiert. Wie es gelingen kann, aus diesem gedanklichen Fehlschluss auszubrechen und welche anderen Anregungen sie für einen achtsamen Umgang mit der Umwelt hat, das beantwortet Zen-Meisterin Dagmar Doko Waskönig.

Kostenbeitrag: Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
Religionen laden ein
Islamische Gemeinschaft der MHH (Islam)

Eine Besuchsreihe des Haus der Religionen in Kooperation mit dem Kulturtreff Roderbruch

2. April 2019 - 10:00 bis 12:00 Uhr
Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover Buchholz-Kleefeld

Seit 2016 gibt es einen Gebetsraum in der Ladenstraße der MHH, dessen Wand mit kunstvollen Kalligrafien und einer in Handarbeit gefertigten Gebetsnische geschmückt ist. Die Islamische Gemeinschaft verwaltet diesen Raum. Sie sind Ansprechpartner für jegliche medizinische, akademische und soziale Anliegen, die Muslime innerhalb der MHH betreffen, vermitteln bei Verständnisschwierigkeiten und Diskriminierung und bieten Vorträge und Informationsveranstaltungen zu verschiedenen Themen an. Teil der IG ist auch die muslimische Seelsorge, die für die Patienten jederzeit da ist.

In Hannover leben Menschen unterschiedlicher Religionen und Konfessionen. Möchten Sie sich mit uns auf den Weg machen und sie in ihren Gemeinden und Gemeinschaften kennenlernen und mit ihnen ins Gespräch kommen? Dann bietet Ihnen diese Begegnungsreihe die Möglichkeit dazu. Bei jeder Veranstaltung treffen Sie auf Menschen, die durch ihr Gemeindezentrum führen, ihren Glauben erläutern und Zeremonien anschaulich beschreiben.

Kostenbeitrag: Der für die Teilnahme erbetene Betrag von 3,- EUR pro Person geht als Spende an die besuchte Einrichtung.
Natur und Umweltschutz in den Religionen
Die christliche Perspektive

Eine Reihe des Haus der Religionen über den Menschen und seinen Umgang mit der Mitwelt

29. April 2019 - 19:00 bis 20:30 Uhr
Haus der Religionen - Böhmerstraße 8, 30173 Hannover Südstadt

Die Welt ist im Wandel. Was manche immer noch ignorieren, ist für andere Vorbote einer drohenden Katastrophe. Und während der Mensch auf der Erde herrscht und immer höher hinaus will, schmelzen Gletscher, versinken Inseln und sterben Tiere und Pflanzen. In vielen religiösen und weltanschaulichen Traditionen wird der Mensch in einen größeren Zusammenhang gestellt, als übergeordneten Prinzipien oder einem übergeordneten Willen unterworfen verstanden und auch sein Verhältnis zu seiner Mitwelt bestimmt. Wir der Mensch den Ansprüchen, die die Ethik an ihn stellt, gerecht? Was kann er tun, um der Verpflichtung gegenüber seiner Mitwelt nachzukommen? Und warum will es ihm einfach nicht gelingen? Wie kann religiös oder weltanschaulich geprägte Ethik das Umweltbewusstsein des Menschen verändern?

Nach dem Zeugnis der Bibel erschafft Gott eine ursprünglich paradiesische Welt, in der der Mensch seinen festen Platz hat und von Gott den Auftrag erhält, die Erde zu bebauen und zu bewahren. Doch der Mensch verliert das Paradies und muss in Zukunft ums Überleben kämpfen – nicht selten auf Kosten Anderer. Wie kann es gelingen, den ursprünglichen Schöpfungsauftrag Gottes anzunehmen und umzusetzen? Was hindert den Menschen daran? Wo verirrt er sich? Umweltreferent Reinhard Benhöfer weiß Rat.

Kostenbeitrag: Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
Religionen laden ein
Tempel Sri Muthumariamman (Hinduismus)

Eine Besuchsreihe des Haus der Religionen in Kooperation mit dem Kulturtreff Roderbruch

7. Mai 2019 - 11:00 bis 13:00 Uhr
Carl-Buderus-Straße 3A, 30455 Hannover Badenstedt

In der Puja wird die Gottheit wie ein eingeladener und verehrter Gast behandelt. Ihr wird ein Sitz bereitet und angeboten. Das heißt, dass sie in ihrem Götterbild Platz nimmt und verehrt werden kann. Sie bekommt Wasser zu Reinigung, dann werden ihr Kleidung Wohlgerüche und Erfrischungen gereicht und schließlich wird sie mit der Bitte um Segen entlassen. Rajiny Kumaraiah wird uns durch dieses Ritual begleiten.

In Hannover leben Menschen unterschiedlicher Religionen und Konfessionen. Möchten Sie sich mit uns auf den Weg machen und sie in ihren Gemeinden und Gemeinschaften kennenlernen und mit ihnen ins Gespräch kommen? Dann bietet Ihnen diese Begegnungsreihe die Möglichkeit dazu. Bei jeder Veranstaltung treffen Sie auf Menschen, die durch ihr Gemeindezentrum führen, ihren Glauben erläutern und Zeremonien anschaulich beschreiben.

Kostenbeitrag: Der für die Teilnahme erbetene Betrag von 3,- EUR pro Person geht als Spende an die besuchte Einrichtung.
Natur und Umweltschutz in den Religionen
Die humanistische Perspektive

Eine Reihe des Haus der Religionen über den Menschen und seinen Umgang mit der Mitwelt

20. Mai 2019 - 19:00 bis 20:30 Uhr
Ort wird noch bekannt gegeben

Die Welt ist im Wandel. Was manche immer noch ignorieren, ist für andere Vorbote einer drohenden Katastrophe. Und während der Mensch auf der Erde herrscht und immer höher hinaus will, schmelzen Gletscher, versinken Inseln und sterben Tiere und Pflanzen. In vielen religiösen und weltanschaulichen Traditionen wird der Mensch in einen größeren Zusammenhang gestellt, als übergeordneten Prinzipien oder einem übergeordneten Willen unterworfen verstanden und auch sein Verhältnis zu seiner Mitwelt bestimmt. Wir der Mensch den Ansprüchen, die die Ethik an ihn stellt, gerecht? Was kann er tun, um der Verpflichtung gegenüber seiner Mitwelt nachzukommen? Und warum will es ihm einfach nicht gelingen? Wie kann religiös oder weltanschaulich geprägte Ethik das Umweltbewusstsein des Menschen verändern?

Der Humanismus als Weltanschauung stellt den Menschen und seine Bedürfnisse ins Zentrum aller Überlegungen. Das bedeutet vor allem auch die Freiheit, sich selbsttätig zu entfalten und sein einzigartiges Potential voll ausschöpfen zu können. Doch bedeutet dies, dass jeder tun und lassen kann, was er oder sie will? Wenn wir an den Menschen denken, müssen wir dann nicht auch den Menschen der Zukunft mitdenken? Das fragen wir Sascha Rother vom Humanistischen Verband.

Kostenbeitrag: Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
Religionen laden ein
Christengemeinde Elim Hannover (Christentum)
Eine Besuchsreihe des Haus der Religionen in Kooperation mit dem Kulturtreff Roderbruch

6. Juni 2019 - 19:00 bis 21:00 Uhr
Hermann-Gebauer-Weg 3, 30177 Hannover List

Die Apostelgeschichte der Bibel berichtet dass 50 Tage nach der Auferstehung Jesu der Heilige Geist über den Jüngern ausgeschüttet wurde und sie daraufhin "in Zungen reden" konnten. Auch heute noch will der Heilige Geist in den Christen wirken, davon sind die Mitglieder der Christengemeinschaft Elim überzeugt. Um das zu erreichen, soll der Glaube in das eigene Leben hineinwirken und durch Freude an der Gemeinschaft und an der Liebe Gottes getragen sein.

In Hannover leben Menschen unterschiedlicher Religionen und Konfessionen. Möchten Sie sich mit uns auf den Weg machen und sie in ihren Gemeinden und Gemeinschaften kennenlernen und mit ihnen ins Gespräch kommen? Dann bietet Ihnen diese Begegnungsreihe die Möglichkeit dazu. Bei jeder Veranstaltung treffen Sie auf Menschen, die durch ihr Gemeindezentrum führen, ihren Glauben erläutern und Zeremonien anschaulich beschreiben.

Kostenbeitrag:
Der für die Teilnahme erbetene Betrag von 3,- EUR pro Person geht als Spende an die besuchte Einrichtung.
Autoren: Barbara Wolf-Krause, Jane Baer-Krause