Tieropfer im Judentum

- sollten bis vor 2000 Jahren Menschenleben retten
Bis vor knapp zweitausend Jahren gab es im Judentum Tieropfer. Die Bibel erzählt, dass Gott sie den Hebräern damals aufgetragen hat. Damit wollte er sie davon abhalten, für ihn Menschen zu töten. Aber auch die Tiere durften die Menschen nur nach den Geboten der Tora und nur im Tempel von Jerusalem opfern. Daher hielt sich die Zahl der Tieropfer sehr in Grenzen. .Seit der Zerstörung des zweiten Tempels vor fast 2000 Jahren gibt es im Judentum gar keine Tieropfer mehr. Sie wurden durch Gebete ersetzt.

Zur Zeit des Tempels war es ein Ritual, zum Pessach-Fest ein Lamm zu schlachten und zu essen. Das Lamm erinnerte an ein Ereignis kurz vor der Flucht der Hebräer aus Ägypten. Damals hatte Gott den Hebräern nach einer Erzählung der Bibel aufgetragen, ein Lamm zu schlachten und mit seinem Blut die Türpfosten am Hauseingang zu markieren. Das sollte die Hebräer vor einer Plage bewahren und das Leben ihrer ältesten Söhne retten.

Eure Fragen zu Tieropfern im Judentum


Warum sollten die Israeliten das Blut des Lammes an die Tür streichen? 
Opfern Juden am Jom Kippur-Tag etwas?

Judentum
Autoren Carolin Altmann, Debora Lapide, Jane Baer-Krause
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

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