Schawuot

- erinnert Juden an den Empfang der Tora und an den Bund mit Gott
In Glas geritztes Bild, wie Moses auf dem Berg Sinai die Tora von Gott empfängt.
© Debora Lapide
Schawuot feiern Juden 50 Tage nach Pessach. Diese Zeit heißt Omerzeit. Schawuot erinnert Juden an den Empfang der Tora mit den Zehn Geboten und an den Bund mit Gott am Berg Sinai. Außerdem beginnt mit dem Fest die Getreideernte.

Zu Schawuot schmücken viele Juden ihre Häuser und die Synagoge mit Zweigen und Blumen. Damit danken sie Gott für die ersten Früchte des Jahres.
Im Nachtgottesdienst zu Beginn des Feiertages wird aus dem 2. Buch Mose in der Tora vorgelesen. Die Tora ist für Juden das Wort Gottes und sein Geschenk. Daher ist ihnen das Buch besonders heilig. Mit dem nächtlichen Studium bereiten sich die Besucher des Nachtgottesdienstes auf den Tag des Empfangs der Tora am Berg Sinai vor. Dort soll Gott den Hebräern auch versprochen haben, dass in ihrem neuen Land Israel Milch und Honig fließen werden. Als Erinnerung daran decken viele Juden an Schawuot den Tisch mit Milchspeisen und Kuchen.

Eure Fragen zu Schawuot

Judentum
Autoren: Alena Hermann, Jane Baer-Krause, dl
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

Kommentare

Echt lustig. Ich mag dieses Thema.

Ich hatte das Thema als Referat in der Schule und konnte viele Infos aus diesem Text benutzen :) - Max

Woran erinnert Schawuot? - anonym

Hallo, das steht oben im Text, gleich am Anfang. Lies doch noch einmal. - Barbara

Was ist Schawuot? - Tali007

Hallo Tali007, Schawuot ist das hebräische Wort für "Wochen". Übersetzt heißt das jüdische Fest Schawuot "Wochenfest", weil es sieben Wochen nach Pessach am 50. Tag stattfindet. Mehr dazu steht oben im Text. - Barbara

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