Schabbat

- der jüdische Ruhetag
Ein für eine Schabbat-Mahlzeit gedeckter Tisch.
© Debora Lapide
Der Schabbat ist ein Ruhetag und der wichtigste Feiertag im Judentum. Er beginnt in jeder Woche am Freitagabend und endet am Samstagabend.

Der Samstag ist nach dem jüdischen Kalender der siebte Tag der Woche. Nach der hebräischen Bibel hat Gott in sechs Tagen die Welt erschaffen und den siebten Tag der Woche zum heiligen Ruhetag erklärt. Laut Bibel soll an diesem Tag jedes Wesen – Mensch und Tier - nach einer anstrengenden Woche wieder zu sich finden und neue Kraft schöpfen. Daher ist das Arbeiten am Schabbat verboten. Auch jüdische Restaurants haben geschlossen. Nur die wichtigsten Tätigkeiten sind erlaubt. Jüdische Mitarbeiter in Krankenhäusern, Busfahrer, Polizisten und Juden mit anderen Berufen, die immer gebraucht werden, haben daher am Schabbat nicht immer frei.

Der Schabbat beginnt am Freitagabend mit der Kabbalat-Schabbat-Zeremonie und endet am Samstagabend mit der Hawdalla-Zeremonie. Im Gottesdienst am Samstagmorgen werden der spezielle Toraabschnitt (Parascha) und der dazugehörige Teil aus den Prophetenbüchern gelesen. Er heißt Haftara. Am Nachmittag gibt es auch einen Gottesdienst. Außerdem trifft man sich gerne zum Toralernen. Zur Feier des Tages sind drei Schabbat-Mahlzeiten vorgeschrieben. Jede beginnt mit dem Kiddusch, dem Segen über den Speisen.

Eure Fragen zum Schabbat


Gibt es in jeder Religion einen Tag zum Faulenzen? 


Judentum
Autoren Debora Lapide, jb
 
Bildnachweise 

Kommentare

So cool! - Gast

Wie wird der Schabbat gefeiert? - Safian

Hallo Safian, lies dir den Text oben noch einmal durch und klicke dann rechts im Kasten auch auf die Begriffe Kabbalat Schabbat, Hawdalla und Kiddusch. Dort erfährst du mehr. - Jane

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