Purim-Fisch

- seine Geschichte erzählt die Rettung des Purim-Festes
Wie in allen Religionen gibt es auch im Judentum zu vielen Ereignissen und Entwicklungen eine Geschichte. Die Geschichte vom Purim-Fisch handelt von der Rettung des jüdischen Festes bis heute. In Kurzform lautet sie so:

Vor langer Zeit wollte der Fischer Mosche für das Purim-Fest Fische fangen. Ausgerechnet an diesem Tag blieb sein Netz leer. Als er gerade aufgeben wollte, verfing sich doch noch ein Fisch darin. Er war wunderschön, glitzerte und schillerte – und brachte Mosche in eine Zwickmühle. Er musste nämlich jeden Fang mit seinem Gutsherren teilen. An diesem Tag brauchte er den einzigen Fisch aber für sich und seine Familie selbst. Darum beschloss er, dem Gutsherren nichts abzugeben, ihm aber am nächsten Tag dafür seinen ganzen Fang zu überlassen.
Bevor es dazu kam, wurde er aber verraten und erwischt. Der Gutsherr wollte ihn schon laufen lassen. Doch kurz darauf traf er auf andere Grundbesitzer. Diese hatten gerade alle etwas zu nörgeln, schoben den Juden die Schuld für ihre nur vermeintlich schlechte Lage in die Schuhe und wollten sie ein für allemal vertreiben.
Genau in diesem Augenblick erschien wie aus dem Nichts in wunderschönen Kleidern plötzlich der Sohn des Königs. Als ihm die Gutsherren ihren Plan verrieten, runzelte der Prinz die Stirn, erklärte sie allesamt für verrückt und öffnete ihnen mit wenigen Worten die Augen:
„Für nichts wollt ihr die Juden verbannen? Damit schadet ihr euch doch nur selbst. Denn ihr werdet niemanden finden, der so gut und zuverlässig für euch arbeitet wie sie.“
Gerade noch rechtzeitig begriffen die Gutsherren, dass sie um ein Haar einen schrecklichen Fehler begangen hätten.
Mosches Gutsherr dachte noch weiter. Er war davon überzeugt, dass der Prinz von Gott selbst geschickt worden war, um das jüdische Volk zu retten. Und deshalb durfte Mosche den Fisch doch noch behalten und mit seiner Familie Purim feiern.
Judentum
Frage: Jojo

Autoren   Jane Baer-Krause
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

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