Pflege von Familienmitgliedern im Christentum

- helfen ist eine Pflicht
Ein Mädchen führt eine alte Frau, die an einem Stock geht.
© vbaleha - fotolia.com
Die Nächstenliebe spielt im Christentum eine wichtige Rolle. Jeder ist zur Hilfsbereitschaft aufgerufen. Darum kümmern sich christliche Familien meistens selbst um Angehörige, die Hilfe brauchen. Daneben engagieren sich seit hunderten von Jahren auch die Kirchen und christliche Organisationen für alte, kranke, behinderte und arme Menschen.

In christlichen Krankenhäusern, Altenheimen und anderen Einrichtungen hängen oft Kreuze an den Wänden. Hilfe bekommen dort aber alle Menschen, egal welcher Religion sie angehören.

Der größte katholische Wohlfahrtsverband ist die Caritas. Das Wort stammt aus dem Lateinischen und heißt „Hochachtung, Wohltätigkeit, Nächstenliebe“.

Das Hilfswerk der Evangelischen Kirche in Deutschland ist die Diakonie. Das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet Dienst. Viele Mitarbeiter der Diakonie versorgen zum Beispiel Pflegebedürftige in ihren eigenen Wohnungen. Aber die Diakonie betreibt auch Krankenhäuser und andere Einrichtungen.

Der evangelische Johanniter-Orden engagiert sich vor allem im Rettungsdienst und hilft bei Katastrophen. Bei ihnen kannst du auch einen Erste-Hilfe-Kurs besuchen.

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Christentum
Autoren Lea Thies, jb, ab, ck
 
Quellen 
 
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