Pate und Patin

- begleiten Kinder ab der Taufe im Christentum
Ein Kind bei einer christlichen Taufe am Taufbecken mit Pfarrer und Taufpaten.
© epd-Bild/Norbert Neetz
Paten sind Christen, die bei der Taufe eines Kindes vor Gott versprechen, das Kind auf seinem Lebensweg viele Jahre lang zu begleiten. Sie versichern vor Gott, dem Kind gemeinsam mit den Eltern die christliche Religion zu erklären und vorzuleben. Außerdem stehen sie ihren Patenkindern bei Problemen zur Seite oder springen im Notfall sogar für die Eltern ein.

In der evangelischen Kirche muss mindestens ein Pate des Täuflings Christ und mindestens 14 Jahre alt sein. In einigen Landeskirchen muss ein Pate evangelisch und konfirmiert sein. Wer aus der Kirche ausgetreten ist, kann kein Taufpate werden. Das Patenamt endet offiziell mit der Konfirmation.

In der katholischen Kirche muss mindestens ein Pate getauft und gefirmt sein und außerdem Mitglied der katholischen Kirche sein. Das Patenamt besteht lebenslang.

Eure Fragen zu Paten

Christentum
Autoren Barbara Wolf-Krause, jb, ck, pfl
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

Kommentare

Warum hat man keinen Paten, wenn man nicht getauft ist? - Milena

Ein Taufpate verspricht bei der Taufe vor Gott, dass er ein Kind begleitet und ihm das Christentum näher bringt. Aber auch ohne Taufe kann sich ein Mensch für ein Kind einsetzen und ihm seine Religion erklären. Es gibt aber auch andere Patenschaften. Zum Beispiel übernehmen Politiker oder andere Prominente oft Patenschaften für Projekte, die Menschen in unterschiedlichen Bereichen helfen. Sie setzen sich dann mit ihrem bekannten Namen dafür ein, dass ein Projekt bekannt wird und Unterstützer findet. - Jane

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