Mönche im Buddhismus

- leben streng nach der Lehre des Buddha
Vier buddhistische Mönche in orangefarbenen Gewändern vor einer Buddhastatue.
© Chonlapoom Banharn - Fotolia.com
Buddhistische Mönche richten sich besonders streng nach der Lehre Buddhas. Die meisten von ihnen wohnen im Kloster. Du erkennst sie an ihrem rasierten Kopf und ihrem orangefarbenen Gewand. Es besteht aus drei Tüchern: einem Obergewand, einem Untergewand und einem Umhang. Wie genau und wo ein buddhistischer Mönch lebt, hängt von seiner Glaubensrichtung ab.

Mönche des Theravada-Buddhismus leben und arbeiten immer im Kloster. Dabei halten sie sich so gut sie es können an die Zehn-Sitten-Regeln. Zu diesen Regeln gehört auch, dass sie keine Frau lieben dürfen, nicht stehlen und niemanden töten dürfen. Außerdem dürfen sie nicht behaupten, dass sie vollkommen sind. Verstößt ein Mönch gegen eine Regel, wird er vorübergehend aus der Klostergemeinschaft ausgeschlossen. Begeht ein Mönch eine von 99 weiteren Straftaten, erwartet ihn nach dem Glauben der Buddhisten im nächsten Leben nicht viel Gutes. Da hilft auch Reue nichts. Er kann nur versuchen, im nächsten Leben frommer zu leben.

Anhänger anderer Glaubensrichtungen leben weniger streng nach Buddhas Lehre. Vor allem in Ostasien sind viele Mönche sogar verheiratet und haben Kinder. Anders als die Anhänger des Theravada-Buddhismus gelten Menschen dort auch als vollwertige Buddhisten, wenn sie  außerhalb des Klosters leben. Auch sie können nach ihrem Glauben die Erleuchtung erlangen.

Eure Fragen zu buddhistischen Mönchen


Wer kann buddhistischer Mönch werden?
Warum haben buddhistische Mönche einen kahlen Kopf?
Wer hat gesagt, dass es im Buddhismus Mönche und Nonnen geben muss?  
Warum sind die Gewänder vieler buddhistischer Nonnen und Mönche orange?

Buddhismus
Autoren Alena Herrmann, Jane Baer-Krause, ud
 
Bildnachweise 

Kommentare

Was dürfen buddhistische Mönche besitzen? - anonym

Buddhistische Mönche dürfen nur eine Almosenschale, ihren Gürtel, ein Rasiermesser, eine Nadel, einen Stock, Zahnstocher und ihre Kleidung besitzen. Was sie sonst zum Leben brauchen, bekommen sie von Menschen, an die sie die Lehren des Buddha weiter geben. Für diese Menschen ist es eine Ehre, den Mönchen von ihrem Besitz etwas abzugeben.

Gibt es im Buddhismus auch Nonnen? - Anne-Sophie

Hallo Anne-Sophie, ja, es gibt auch Nonnen, allerdings nicht in allen Glaubensrichtungen des Buddhismus. Mehr Infos dazu findest du, wenn du oben rechts im Kasten "Nonnen im Buddhismus" anklickst. - Barbara

Warum haben Mönche einen kahlen Kopf? - Sanny

Hallo Sanny, deine Frage haben wir auf einer eigenen Seite beantwortet. Klick sie einfach oben unter dem Text an - oder unter Antworten auf eure Fragen. - Jane

Was bedeutet es, Buddhist zu sein, bzw. was hat man so für Pflichten? - Lotta

Hallo Lotta, klick mal im Lexikon auf den Begriff "Buddhisten" - da findest du Anworten auf deine Frage. - Barbara

Auf ihrer Seite erwähnen Sie, dass man mindestens 20 Jahre alt sein muss, um ein Mönch zu sein. Aber warum sieht man dann so oft junge Mönche? - Lily

Hallo Lily, die jüngeren Buddhisten auf den Fotos sind Novizen - sozusagen Mönche in der Ausbildung. Wer buddhistischer Mönch werden möchte, geht zunächst ein bis zwei Jahre als Novize ins Kloster und kann zum Mönch geweiht werden, wenn er 20 Jahre alt ist. - Barbara

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