Mesusa

- erinnert an jüdischen Türen an Gott
Eine Kapsel, in der der eine Pergamentrolle steckt, hängt in einem Türrahmen.
© Debora Lapide
Hast du schon einmal eine kleine Kapsel an einem Türpfosten hängen sehen? Das war vielleicht eine Mesusa. Sie enthält ein Stück zusammengerolltes Pergament. Darauf stehen die beiden ersten Abschnitte des Gebetes Sch’ma Jsrael.

Eine Mesusa hängt an den Türpfosten vieler jüdischer Häuser und Wohnungen. Sie erinnert Juden immer an Gottes Gebote. Wenn sie daran vorbei vorbeigehen, berühren Juden die Mesusa oft und sprechen ein kurzes Bittgebet.

Auch an den Stadttoren der Jerusalemer Stadtmauer findet man Mesusot – so heißt die Mehrzahl von Mesusa.

Eure Fragen zur Mesusa

Judentum
Autoren bwk, dl, jb
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

Kommentare

Interressant.

Stimmt es, dass Juden die Mesusa nicht an den Türrahmen eines Badezimmers hängen dürfen, und wenn ja warum? - Kai

Hallo Kai, ja, es stimmt, Juden hängen die Mesusa nicht an den Türrahmen eines Badezimmers oder eines WCs. Der Grund: Dort waschen sich Menschen oder benutzen die Toilette. Daher gelten beide Räume als unreine Orte. - Debora

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