Medina

- Mohammeds zweites Zuhause
Blick auf die Nabawi Moschee in Medina mit vielen Minaretten.
© AHMAD FAIZAL YAHYA/fotolia.com
Medina ist eine Stadt in Saudi Arabien. Sie liegt rund 400 Kilometer nördlich von Mekka. Medina ist den Muslimen fast ebenso wichtig wie Mekka, denn dort konnte der Prophet Mohammed viele Menschen für seine Religion begeistern.

Geboren wurde Mohammed in Mekka. Laut Überlieferung hat ihm der Erzengel Gabriel dort die Botschaft Allahs überbracht. Diese sollte Mohammed an die Menschen weitergeben. Doch in Mekka wollte kaum jemand etwas davon wissen. Die Menschen glaubten Mohammed nicht, hatten Angst um ihre eigene Religion oder um ihre Geschäfte. Viele von ihnen widersprachen Mohammed oder griffen ihn sogar an. Daher wanderte Mohammed mit einigen Freunden nach Medina aus. Dort fand er viele Anhänger, alle lebten friedlich miteinander. Viele wollten etwas über den Islam wissen. Sogar von außerhalb kamen immer mehr Menschen, um Mohammed zuzuhören.

Heute reisen immer noch viele Muslime nach Medina. Sie besuchen das Grab des Propheten in der Großen Moschee. Außerdem wollen sie sehen, wo Mohammed gelebt und den Islam zuerst verbreitet hat.

Die Auswanderung Mohammeds von Mekka nach Medina heißt Hidschra. Mit ihr begannen die Muslime ihre neue Zeitrechnung nach dem Mondkalender.

Eure Fragen zu Medina

Islam
Autoren Julia Wulf, ar, jb
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

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