Mariä Himmelfahrt

- katholische Christen ehren Maria
Ein kleine Marienstatue mit einem Holzdach darüber, rundrum von Efeu bewachsen, auf Schloss Mariabrunn in Bayern.
© Barbara Wolf-Krause
Mariä Himmelfahrt ist ein christliches Fest. Mit ihm erinnern sich Katholiken an Marias Tod und an ihre Aufnahme in den Himmel.

Maria ist die Mutter von Jesus. Viele Christen verehren sie als Muttergottes. An Mariä Himmelfahrt erinnert ein besonderer Gottesdienst an diese Legende:

Nach ihrem Tod wurde Maria zusammen mit einem heiligen Palmzweig beerdigt und ihr Grab mit einem großen Stein beschwert. In der Nacht darauf erschien Jesus. Zusammen mit einigen Engeln holte er Maria zu sich in den Himmel.
Wenig später breitete sich über Marias Grab ein würziger Duft aus. Das machte die Apostel neugierig. Sie öffneten das Grab und fanden statt Marias Leichnam nur noch wunderschöne Blumen und unzählige duftende Kräuter.


Im Gottesdienst an Mariä Himmelfahrt beten Katholiken das Ave Maria. Es beginnt mit den Worten „Gegrüßet seiest du, Maria“. Anschließend feiern die Besucher der Kirche die Kräuterweihe. Dabei weiht der Pfarrer Sträuße mit Wildkräutern, die jeder mit nach Hause nehmen darf. Wer möchte, trocknet sie, und hängt sie später zuhause auf. Der Brauch der Kräuterweihe ist schon mehr als zweitausend Jahre alt. Er erinnert an die Blumen und Kräuter in Marias Grab und soll die Familien vor Unglück und Krankheiten schützen.

Zu Ehren von Maria feiern viele Katholiken auch noch ihren Namenstag und andere Feste.

Eure Fragen zu Mariä Himmelfahrt


Christentum
Autoren Jane Baer-Krause
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

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