Leihmutterschaft im Buddhismus

- für manche eine gute Tat
Eine schwangere Frau mit einem grauen T-Shirt und einer Jeanslatzhose umfasst mit beiden Händen ihren Bauch.
© satura_ - fotolia.com
Im Buddhismus ist die Leihmutterschaft nicht verboten. Für viele Anhänger ist sie aber einerseits eine gute Tat, andererseits ein Verstoß gegen die Menschenwürde.

Manche Buddhisten fühlen sich hin und her gerissen, wenn es um das Thema Leihmutterschaft geht. Für sie ist auf der einen Seite alles Leben heilig. Das gilt auch, auch wenn das Leben mit Hilfe einer Leihmutterschaft entsteht.
Wenn eine Leihmutter einem Paar aus reinem Mitgefühl hilft, ein Kind zu bekommen, ist das für viele Buddhisten eine gute Tat, die das Karma verbessern kann. Auf der anderen Seite macht sich die Frau in ihren Augen aber auch zu einer Dienerin oder sogar zu einem Werkzeug, wenn sie ein fremdes Kind austrägt. Das lehnen viele Buddhisten ab. Sie weisen außerdem darauf hin, dass eine Leihmutterschaft auch rechtliche, soziale und psychologische Probleme verursachen kann.
Daher empfehlen einige buddhistische Gelehrte kinderlosen Paaren, lieber ein Kind zu adoptieren.

Eure Fragen zur Leihmutterschaft im Buddhismus



Buddhismus
Autoren Jane Baer-Krause, Lea Thies, ud
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

Neuen Kommentar schreiben

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.