Jeschiwa

- die Talmud-Hochschule bildet Rabbiner aus
Eine Jeschiwa ist eine Talmud-Hochschule. Dort studieren Juden die jüdische Religion. Wer die Prüfung besteht ist  Rabbiner oder Rabbinerin und bekommt die „Smicha". So heißt die Sendung in eine Gemeinde.

In der Jeschiwa studieren vor allem junge Männer, in liberalen Gemeinden auch Frauen. Während des Studiums lernen sie die Auslegungen der Tora kennen, die viele Rabbiner verfasst haben, und die Meinung der Rabbiner, die im Talmud diskutiert haben.  Auf dem Stundenplan stehen natürlich auch die jüdischen Gebote und ihre Anwendung in Zweifelsfällen. Um in kniffligen Situationen entscheiden zu können, müssen sich Rabbiner in der Tora und im Talmud gut auskennen.
Rabbiner leiten eine Gemeinde und sind Berater und Seelsorger ihrer Mitglieder. Auch auf diese Aufgabe bereiten sie sich an der Jeschiwa vor.
Nach ihrer bestandenen Prüfung und Smicha begleitet sie für kurze Zeit noch ein erfahrener Rabbiner in der Gemeinde. Aber schon bald übernehmen sie die Verantwortung allein.

Eure Fragen zur Jeschiwa

Judentum
Autoren Debora Lapide, jb
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

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