Interreligiöser Dialog

– Glaubensgemeinschaften reden miteinander
Vier Kinder stehen um einen Globus herum und reden miteinander.
© Petro Feketa - fotolia.com
In einem "Interreligiösen Dialog" besprechen oder unternehmen Menschen verschiedener Glaubensgemeinschaften etwas miteinander. Man sagt dazu auch „Dialog der Religionen“. „Inter“ ist ein lateinisches Wort. Es heißt „zwischen“. „Dialog“ bedeutet streng genommen, dass sich zwei Menschen gegenseitig Fragen stellen und beantworten.

Da die Anhänger der verschiedenen Religionen an unterschiedliche Dinge glauben und ganz unterschiedliche Rituale und Gewohnheiten haben, ist das Zusammenleben für sie nicht immer leicht. Seit einigen Jahren wünschen sich aber immer mehr von ihnen, mehr übereinander zu wissen, voneinander zu lernen und sich zusammen für das große gemeinsame Ziel einzusetzen: für den Frieden zwischen allen Menschen. In einigen Städten gibt es bereits feste Treffpunkte oder sogar gemeinsame Häuser verschiedener Religionen. Dazu gehören zum Beispiel das „Haus der Religionen“ in Hannover und in Bern. In Berlin planen Juden, Christen und Muslime ein großes „House of One“. In manchen Orten gibt es auch einen "Rat der Religionen". Sie organisieren oft Projekte, die das Miteinander der Religionen fördern.

Eure Fragen zum interreligiösen Dialog

Allgemein
Autoren  Jane Baer-Krause
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

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