Imam

- der Vorbeter der Muslime
Ein Imam in grünem Gewand steht in einer Moschee auf einer Gebetskanzel aus Holz.
© DXfoto.com/fotolia.com
Wenn mehrere Muslime In der Moschee oder anderswo gemeinsam beten, dann gibt es immer einen Vorbeter. Er heißt Imam und leitet das Gebet. Wie alle Muslime steht auch der Imam beim Beten mit dem Gesicht in Richtung Mekka. Daher sehen die Betenden nur seinen Rücken.

Der Imam spricht die Abschnitte des Gebetes immer so laut, dass ihm alle Anwesenden gut folgen können. In der Moschee verstärkt die Gebetsnische den Klang seiner Stimme. Das funktioniert so ähnlich wie ein Echo. Auch die verschiedenen Köperhaltungen des Gebets verrichtet zuerst der Imam, dann folgen die Betenden hinter ihm.

Ein Imam muss keine spezielle Ausbildung haben. Seine Aufgabe kann jeder Muslim übernehmen. Das Vorbeten ist aber eine besondere Ehre. Daher ist der Imam in den meisten Fällen ein Gelehrter oder ein Gläubiger, der sehr viel über seine Religion weiß. Viele Imame kennen den Koran auswendig und können jedem darüber erzählen.
 
 

Eure Fragen zum Imam

Islam
Autoren: Julia Wulf, Johanna Kallies, Andreas Bothmann, ar, jb 
 
Bildnachweise 

Kommentare

Trägt der Imam bestimmte Kleidung während der Gebete, z.B. beim Zuckerfest oder Opferfest? - Oksana

Klick deine Frage oben unter dem Text mal an, dann findest du die Antwort. - Jane

ok

Seit wann gibt es Imame? - anonym

Imame gibt es schon fast so lange wie den Islam selbst, also rund 1440 Jahre. Mohammeds Cousin und Schwiegersohn Ali ibn Abi Talib nahm nach Mohammed als erster Mann den Glauben des Islam an. Er war der erste Imam und gilt für Schiiten auch als Nachfolger von Mohammed. - Jane

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