Hostie

- das Heilige Brot
Die Hand eines Priesters teilt beim Abendmahl In der evangelisch-lutherischen Gartenkirche St. Marien in Hannover die Hostie an einen Gläubigen aus.
© epd-bild/Foto: Jens Schulze
Kennst du Oblaten? Das ist weißes Esspapier, das zum Beispiel als Unterlage von Weihnachtsplätzchen verwendet. Dann heißt es Backoblate.
Oblaten für den christlichen Gottesdienst werden in speziellen Bäckereien nur aus Weizenmehl und Wasser gebacken. So werden auch Matzen hergestellt, die ungesäuerten Brote der Juden.

Beim Abendmahl im christlichen Gottesdienst wird aus einer Oblate die Hostie. Christen glauben, dass Jesus sich in diesem Zeichen den Menschen schenkt.
Bleiben nach dem Abendmahl Hostien übrig, werden sie in der katholischen Kirche im Tabernakel aufbewahrt. In evangelischen Kirchen werden die restlichen, geweihten Hostien nicht aufgehoben.

Eure Fragen zur Hostie

Christentum
Autoren Marius Krause, pfl. fk, ck, jb

Quellen 
 
Bildnachweise 

Kommentare

Was sind Mazzen denn ganz genau und wofür werden die benutzt? - Laulau-B

Hallo Laulau-B, Mazzen sind dünne Brotfladen aus Wasser und Weizenmehl. Mehr darüber erfährst du im Lexikon unter dem Stichwort "Mazzen" - Barbara

Wie backt man die Hostien? - Jaj

Hallo Jaj, Hostien werden in speziellen Hostienbäckereien hergestellt. Das sind oft auch Klöster. Der Teig besteht nur aus Wasser und Mehl. Gebacken werden die Hostien mit einem Hostien-Backeisen. Sie geben der Oblate die runde Form. Die Form ähnelt einem Waffeleisen, ist aber viel größer. Einige dieser speziellen Bäckereien bieten auch Besichtigungen an. - Barbara

Vielen Dank! Das hat mir sehr geholfen:) - Panda

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