Homosexualität in der Bahai-Religion

- nur Mann und Frau ergänzen sich perfekt
Zwei junge Frauen Arm in Arm im Wald.
© Gajus -fotolia.com
In der Bahai-Religion ist Sex zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern verboten. Das Thema ist heikel, denn gleich drei Gebote für Bahai scheinen sich zu widersprechen:
  • Auf der einen Seite ist die Ehe nach dem Gebot Baha'ullahs der einzig richtige Platz für Sex. Dazu heißt es in einer Bahai-Schrift:  „Die Menschenwelt besteht aus zwei Hälften: der männlichen und der weiblichen. Eine ergänzt die andere. Ist eine davon unterentwickelt, so hat zwangsläufig auch die andere Mängel.“
  • Auf der anderen Seite fordert Baha’ullah, dass jeder Mensch alle anderen respektieren und wertschätzen soll, ganz egal wie sie leben und wie sie sind.
  • Und schließlich gehört zur Bahai-Religion auch noch die Anerkennung der Wissenschaft und die Aufforderung, Wissenschaft und Religion miteinander in Einklang zu bringen. Und danach existieren Heterosexualtiät, Homosexualität, und andere Formen der Sexualität ohne Wertung nebeneinander.
Viele Bahai halten sich an die Schrift, nach der sich Partner nur in einer Ehe mit Mann und Frau optimal ergänzen können und nach der sie nur dort Sex haben sollen. Gleichzeitig respektieren und achten sie aber auch jeden Menschen, der anders lebt als sie selbst es tun.

Eure Fragen zur Homosexualität in der Bahai-Religion

Bahai
Autoren   Jane Baer-Krause
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

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