Heiliger Bernhard

- Mönch und Gründer von Klöstern
Steinfigur des Heiligen Bernhard von Clairveaux an der Madleine-Kirche in Paris.
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Der Heilige Bernhard war ein Zisterziensermönch. 1174 wurde er heilig gesprochen, weil er sein Leben lang für Gott und die Kirche lebte und arbeitete. Er gilt als Schutzpatron der Prediger und der Imker und auch der Menschen, die im Kloster leben und arbeiten.

Bernhard von Clairvaux wurde 1090 auf einer Burg in der Nähe der französischen Stadt Dijon in Burgund geboren. Er wollte schon als kleiner Junge Mönch werden. 1113 trat Bernhard zusammen mit seinem Vater, seinen Brüdern und anderen Verwandten in das Kloster Cîteaux bei Dijon ein, das erste Kloster des Zisterzienserordens. 1115 wurde er zum Priester geweiht und übernahm einige Jahre später als Abt die Leitung des Klosters Clairveaux in der französischen Champagne. Als Leiter des Zisterzienserordens war er viel auf Reisen: Bis zu seinem Tod am 20. August 1153 gründete er 69 Klöster. Zwei davon liegen in Deutschland: Kloster Eberbach im Rheingau und das Kloster Himmerod in der Eifel.
Im Laufe seines Lebens hielt Bernhard von Clairveaux auch viele Predigten und verfasste unzählige Handschriften, die von vielen Menschen gelesen und auch in andere Sprachen übersetzt wurden.
Am 20. August denken noch heute einige Christen an den Heiligen Bernhard und richten ihre Bitten an ihn.

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Christentum
Autoren Barbara Wolf-Krause/ck, jb
 
Bildnachweise 

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