Heilige Barbara

- Nothelferin und Schutzpatronin
Weiße Figur der Heiligen Barbara, Kirche Hl. Nikolaus, Tannheim, Österreich.
© www.find-das-bild.de - Michael Schnell
Die heilige Barbara ist eine sehr bekannte Heilige. Ihr Namenstag wird noch immer von einigen Christen am 4. Dezember gefeiert. Keiner kann allerdings genau sagen, ob sie wirklich gelebt hat. Aber es gibt viele Legenden über sie. Eine erzählt, dass sie wahrscheinlich am Ende des 3. Jahrhunderts in Nikomedia, dem heutigen Izmit in der Türkei gelebt haben soll. Sie war die Tochter des reichen griechischen Kaufmanns Dioskuros und eine besonders schöne und kluge Frau. Weil ihr Vater Angst um sie hatte, schloss er sie während seiner Reisen in einen Turm ein.  Als er wieder einmal unterwegs war, ließ Barbara sich gegen seinen Willen von einem Priester taufen. Sie verehrte nun nicht mehr den damaligen römischen Kaiser, sondern Gott.
Der Kaiser aber hielt sich selbst für Gott und bestimmte über Leben der Menschen. Er verurteilte Barbara und ließ sie ins Gefängnis bringen. Auf dem Weg dorthin soll sich ein Zweig in ihrem Kleid verfangen haben, den sie in einen Krug mit Wasser stellte. Im Gefängnis wurde Barbara gefoltert, um sie von ihrem Glauben abzubringen. Obwohl sie dort sehr gequält wurde, blieb sie dem Glauben treu. Das ärgerte ihren Vater so sehr, dass er sie mit einem Schwert getötet haben soll.
Der Zweig, der in Barbaras Gefängniszelle stand, soll an ihrem Todestag geblüht haben. 

Die Heilige Barbara gehört zu den vierzehn Nothelfern und soll vor plötzlichem Tod und Blitzschlag schützen. Sie ist die Schutzpatronin der Bergleute, der Feuerwehr, der Dachdecker, der Metzger und Menschen in viele anderen Berufen.


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Christentum
Autoren Barbara Wolf-Krause
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

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