Haus der Religionen in Bern

– auf dem Schweizer Europaplatz beten alle unter einem Dach
Das Haus der Religionen in Bern haben die Schweizer erst im Dezember 2014 eingeweiht.
Haus der Religionen in Bern
Im Berner „Haus der Religionen – Dialog der Kulturen“ feiern Aleviten, Buddhisten, Christen, Hindus und Muslime ihre Gottesdienste Tür an Tür. Ihre Gebetsräume liegen alle unter einem Dach.

In der Mitte begegnen sich die Gläubigen auf einem gemeinsamen Platz und tauschen in verschiedenen Veranstaltungen öffentlich ihre Gedanken und ihr Wissen aus, feiern Feste und bieten viele Veranstaltungen an. Hier erfährst du zum Beispiel etwas über die Schöpfung aus der Sicht der verschiedenen Kulturen. Um „12nach12“ bist du zum Qi Gong oder einer Yogaübung eingeladen. Oder du legst mal eine Pause ein und lauschst einigen interreligiösen Klängen. Auch Juden, Bahai und Sikhs tragen im Haus der Religionen etwas bei.

Die Idee zum Berner Mehrreligionenhaus entstand schon im Jahr 2000. Doch erst musste das nötige Geld gefunden werden. Zwölf Jahre später wurde der Traum wahr: Die beteiligten Religionen trafen sich zum ersten Spatenstich. Im Dezember 2014 war das Haus fertig. Nun steht es als Vorbild für einen friedlichen Austausch der Religionen auf dem fast noch nigel-nagel-neuen Europaplatz der Schweizer Bundeshauptstadt neben Häusern mit Wohnungen und Büros, Läden und Restaurants. Und alle freuen sich, vielen Besuchern ihre Religionen erklären und damit so manches Vorurteil abbauen zu können.

Eure Fragen zum Haus der Religionen in Bern

Allgemein
Autoren Jane Baer-Krause
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

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