Geburt im Hinduismus

– Rituale sollen das Baby beschützen
Eine indische Mutter mit ihrem Baby.
© Andy Dean - Fotolia.com
Die Geburt eines Kindes ist immer etwas ganz Besonderes. Auch Hindus wollen das Baby und seine Mutter gut beschützen. Dafür kennen sie verschiedene Bräuche und Rituale.

Gleich nach der Geburt legt der Vater dem Neugeborenen die Hand auf den Kopf. Dabei bittet er um ein langes Leben und Weisheit für das Kind. Anschließend werden Mutter und Kind gewaschen, wenn möglich im Wasser des Flusses Ganges. Er ist den Hindus heilig. Daher eignet sich sein Wasser nach ihrem Glauben besonders gut, Mutter und Kind körperlich und geistig von den Anstrengungen der Geburt zu reinigen.
Für die geistige Reinigung ist ein Priester zuständig. Neben dem Wasser gehören Feuer, Rauch und Mantras zu dem Ritual. Mantras sind heilige Worte, heilige Gesänge und Gebetsformeln. Zum Schluss segnet der Priester Mutter und Kind.

Nach einer anderen Tradition schreiben viele Hindus ihrem Baby die heilige Silbe Om auf die Zunge. Dafür benutzen sie eine in Honig oder Butter getauchte Feder. Auch diese Handlung soll das Kind vor Unheil bewahren.

Eure Fragen zur Geburt im Hinduismus

Hinduismus
Autoren Anna Medzech, bwk, jb, cn
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

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Sehr gut. Hat mir sehr geholfen. - luluwiese

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