Gebetshäuser in der Bahai-Religion

- das Haus der Andacht ist ein Ort der Besinnung für alle Menschen
Blick auf den weißen Kuppelbau des europäischen Hauses der Andacht in Deutschland, Hofheim-Langenhain.
© Barbara Wolf-Krause
Das „Haus der Andacht“ ist das Gebetshaus der Bahai und ein Ort der Besinnung für Anhänger aller Religionen. Rund um die Uhr kann dort jeder Mensch beten oder meditieren. Auf der ganzen Welt stehen bisher erst sieben „Häuser der Andacht“.

Alle Häuser der Andacht haben neun Türen und eine große Kuppel in der Mitte. Die Form des Gebäudes zeigt das Ziel der Bahai-Religion. Das ist die Einheit aller Religionen und die Einheit der Menschheit. Im Inneren gibt es keine Bilder Statuen oder Musikinstrumente.

Im Haus der Andacht hält niemand eine Predigt oder eine Ansprache. Dort erklingt nur das Wort Gottes. In den Gottesdiensten werden nur Abschnitte aus den Heiligen Schriften der Bahai und aus den Büchern anderer Religionen vorgelesen. Manche heilige Texte singen auch einzelne Teilnehmer oder ein Chor vor. Dazu gibt es aber keine Begleitung durch Instrumente. Auch ein gemeinsames Singen wie in der Kirche gibt es im Haus der Andacht nicht.

Weil die allerwenigsten Bahai in der Nähe eine „Hauses der Andacht“ wohnen, treffen sie sich zu Andachten und Feiern oft in privaten Häusern und Wohnungen oder in einem Bahai-Zentrum.

Eure Fragen zum Haus der Andacht


Wo stehen die Häuser der Andacht?
Warum haben die Bahai so wenige Häuser der Andacht?
Welche Lieder singen Bahai?
Bahai
Autoren  Julia Remmert/Miriam Wedekind, krk, jb
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

Kommentare

Warum gibt es so wenige Häuser der Andacht? Welche Lieder singen sie? - Anne-Sophie

Die Antwort auf deine Fragen findest du unter "Antworten auf eure Fragen". - Barbara

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