Gebetsfahne

- verschickt gute Gedanken mit dem Wind
Buddhistische Gebetsfahnen in weiß, rot, gelb, orange, rot, grün und blau.
© Zhiqiang Hu - Fotolia.com
Eine Gebetsfahne mit bunten Wimpeln ist für viele Buddhisten ein Symbol für das Bewusstsein und in der freien Natur so etwas wie ein Glücksbringer.

Die Gebetsfahne besteht aus bis zu 25 blauen, gelben, roten und grünen Wimpeln. Die Farben stehen für die 4 Himmelsrichtungen: Blau für Osten, Gelb für Süden, Rot für den Westen und die Grün für den Norden. Auf jeden Wimpel schreiben manche Buddhisten Gebete, Gedanken und gute Wünsche für Menschen, die ihnen wichtig sind oder die Hilfe benötigen. Anschließend ziehen sie die einzelnen Stoffstücke auf eine Schnur oder nähen sie aneinander. Buddhisten stellen sich vor, dass der Wind die Mantras im Laufe der Zeit zum Leben erweckt: Wenn die Wimpel mit seiner Hilfe verwittern, werden die guten Wünsche, Gedanken und Gebete frei und gelangen zu den Menschen, für die sie bestimmt sind.

Die Gebetsfahnen kommen ursprünglich aus Tibet. Dort hängen sie im Bergland des Himalaja häufig an Bergpässen, Wegkreuzungen und in Stupas. Heute findest du sie aber auch in fast allen anderen Ländern der Welt, zum Beispiel auch in manchen deutschen Gärten.

Eure Fragen zur Gebetsfahne


Buddhismus
Autoren   Anna Medzech, jb, ud 
 
Bildnachweise 

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