Frau und Mann in der Bahai-Religion

- Gleichberechtigung ist eines der wichtigsten Ziele
Ein junges Paar schaut gemeinsam auf einen Laptop.
© stokkete - fotolia.com
Die Gleichberechtigung von Frau und Mann gehört zu den wichtigsten Zielen der Bahai-Religion. Denn sie ist nach Überzeugung der Bahai eine entscheidende Voraussetzung für den Frieden auf der Welt.

Baha'ullah, der Stifter der Bahai-Religion, hat das schon vor 150 Jahren gewusst. In seinen Schriften heißt es, dass Mann und Frau gleichwertige Teile der Gesellschaft sind und dort gleichberechtigt behandelt werden müssen. Weiter wies Baha’ullah darauf hin, dass Abhängigkeit und Unterdrückung vor allem dort zu finden sind, wo es an Bildung mangelt. Darum setzen sich Bahai auf der ganzen Welt dafür ein, dass alle Kinder zur Schule gehen und Mädchen die gleichen Ausbildungsmöglichkeiten und Rechte bekommen wie Jungen. Wenn sich arme Bahai-Familien keine Ausbildung für alle Kinder leisten können, geben sie meist sogar Mädchen den Vorrang. Denn sie übernehmen oft die größere Verantwortung für die Kinder und damit für die nächste Generation.
Viele Bahai sind außerdem davon überzeugt, dass Frauen friedlicher sind als Männer und kaum Kriege anzetteln. Deshalb wollen sie mehr Frauen in die Politik schicken.

Zwischen 2005 und 2015 haben Bahai in vielen Initiativen allein in armen Ländern mehr als 1.500 Projekte ins Leben gerufen. Rund 600 Schulen wurden aufgebaut. Es gab Initiativen an Universitäten, in der Landwirtschaft und sogar große Umweltschutzprogramme. Auch das deutsche Frauen-Forum der Bahai unterstützt einige dieser Einrichtungen als Pate.


Eure Fragen zu Frau und Mann in der Bahai-Religion


Judentum
Autoren  Jane Baer-Krause, krk
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

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