Ayyám-i-Há

- die „Eingeschobenen Tage“
Die „Eingeschobenen Tage“ sorgen dafür, dass der Badi-Kalender der Bahai ebenso lang ist wie das Sonnenjahr des Weltkalenders. Die „geschenkte Zeit“ nutzen viele Bahai, um sich gegenseitig zu besuchen, füreinander zu sorgen und sich auf die Fastenzeit vorzubereiten.

Die Zahl 19 ist Bahai heilig. Um diese Primzahl drehen sich viele Dinge in ihrer Religion. Auch in der Zeitrechnung: Ihr Badi-Kalender hat 19 Monate. Sie sind nach Namen oder Eigenschaften Gottes benannt und heißen zum Beispiel Glanz, Schönheit, Licht und Barmherzigkeit. An jedem ersten Tag des Monats feiern Bahai das 19-Tage-Fest.

Jeder der 19 Monate hat auch 19 Tage. Das ergibt zusammen 361 Tage. Damit fehlen vier Tage bis zu einem vollständigen Sonnenjahr, in Schaltjahren sogar fünf. Die Lücke füllen Bahai zwischen dem 18. und dem 19. Monat mit den „Eingeschobenen Tagen“. Dieser Zeitpunkt ist in einer der wichtigsten Heiligen Schriften der Bahai festgelegt. Sie heißt Kitab-i-Aqdas und sagt auch, was Bahai an diesen Tagen tun sollen.

Eure Fragen zu den "Eingeschobenen Tagen"


Wie verbringen Bahai die "Eingeschobenen Tage"?

Bahai
Autoren   Jane Baer-Krause
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

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